„Servus Paulus“: Ein Tag mit dem Apostel

von Redaktion

Theaterstück und Flaschenpost: Glanzvoller ökumenischer Kinderbibeltag in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach – Mit einem ökumenischen Kinderbibeltag bewiesen Buben und Mädchen aus Au, Kematen-Dettendorf und Bad Feilnbach, der ersten bis sechsten Klasse auf eindrucksvolle Weise, wie der Pfarrverband Maria Morgenstern aktiv gelebt werden kann. Gut 120 Schüler, davon etwa 50 aus Au, feierten mit der Zusammenlegung eine Art Premiere.

Wie Lisa Bühler, Vikarin der evangelischen Gemeinde und der katholische Diakon Bernhard Kinne zu Beginn einer kleinen Andacht bemerkten, saßen die Kinder in der Turnhalle an der Leo-von-Welden-Schule in einem bunt gemischten Kreis und erwarteten einen spannenden Tag.

Diesen hatten Julia und Friedemann Peschke (evangelische Gemeinde), die von der katholischen Seite Gabi Schlierf und Theresa Waldschütz (PGR Herz Jesu Bad Feilnbach) sowie Carmen Kinne, Martina Schmid und Steffi Pauls (Pfarrei Au) mit dem Thema „Servus Paulus“ vorbereitet.

Ein bunter Faden um den Apostel zog sich durch einen kurzweiligen Tag. Die Geschichte begann mit der überlieferten Begebenheit des Christenverfolgers und Soldaten Saulus, den Jesus mit Verlust des Augenlichts blendete und mit Hilfe von Hananias durch Handauflegung geheilt und getauft wurde.

Aus Saulus wurde, so ein erster Teil der Geschichte, mit der sich die Kinder unterstützt von jungen Betreuern in Gruppenarbeiten auseinandersetzen durften, Paulus der Jesus begegnete und ihm folgte. Paulus in seiner Feststellung „Nichts kann uns von der Liebe Gottes, die in Jesus ist, trennen“, missionierte bei seinen Reisen.

Die Unternehmungen von Paulus fanden nicht überall begeisterte Anhänger, son-dern auch viele Verfolger und Feinde mit Gefängnisaufenthalten als Folge. Von einer gefährlichen Schifffahrt durchs Mittelmeer mit Ziel Rom erzählte ein zweiter Teil mit der Botschaft zu Gott zu halten und auch mutig wie Paulus zu sein und mit der Kraft Gottes gerettet zu werden.

In der Dunkelheit
Gottes Nähe spüren

In Gruppenarbeiten mit Rollenspielen und kreativem Gestalten etwa von Bildern oder Flaschenpost konnten sich die Kinder mit dem Apostel intensiv auseinandersetzen. Schwerpunkte setzten die jungen Betreuer der jeweiligen evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden im Umgang mit Blindheit und in der Dunkelheit Gottes Nähe spüren, Sehen und Wahrnehmen, etwa auch die Situation in einem Boot im Mittelmeer Stürmen, Wind und Wetter sowie Hunger und Hilflosigkeit ausgesetzt zu sein. pes

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