von Redaktion

Werden Wildtiere krank, können sie nicht einfach zum Arzt gehen. Zum Glück wissen sich viele selbst zu helfen. Schimpansen suchen zum Beispiel ganz gezielt bestimmte, haarige Blätter und fressen sie, wenn sie Würmer haben. „Davon bekommen sie Durchfall“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Damit werden sie auch die Würmer wieder los.“ Sogar gegen Malaria haben Affen einen Trick. „Malaria ist eine schlimme Krankheit, die zu hohem Fieber führt und bei Menschen in tropischen Ländern gefürchtet ist“, erklärte Agnes. Auch Affen können daran erkranken. „Sie suchen sich dann sehr bittere Blätter, die sie sonst nicht fressen.“ Forscher haben die Inhaltsstoffe dieser Blätter genauer untersucht – und herausgefunden, dass sie Malariamitteln für Menschen ähneln. Auch viele heimische Tiere fressen bestimmte Kräuter, wenn sie Würmer oder Probleme mit dem Magen haben. Plagen sie sich mit Parasiten in Fell oder Gefieder, wälzen sich Rehe in bestimmten Kräutern. Viele Vögel nehmen in solchen Fällen ein Bad in einem Ameisenhaufen: Die Ameisen versuchen dann sofort den Vogel mit Ameisensäure zu vertreiben – und der freut sich darüber. Denn die Säure wirkt gegen die Plagegeister in ihrem Gefieder.“ Eure Paula

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