Freiwillige Rückkehrer zufrieden

von Redaktion

Nürnberg – Freiwillig aus Deutschland in ihre Heimat zurückgekehrte Flüchtlinge sind einer Studie zufolge zu über 80 Prozent mit der ihnen erwiesenen Unterstützung zufrieden. Dies hat eine gestern in Nürnberg veröffentliche Untersuchung ergeben. Dabei handelt es sich um die erste wissenschaftliche Begleitstudie zum Rückkehrförderprogramm StarthilfePlus vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) und von der Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Ausgewertet wurden die Angaben von über 1300 Personen, die eine entsprechende Hilfe erhielten und in elf Länder, darunter Irak, Afghanistan und Iran, zurückkehrten, wie es heißt. In den Jahren 2017 und 2018 erhielten mehr als 15 000 Personen eine Förderung durch das 2017 neu eingeführte Reintegrationsprogramm. Ziel sei, mittellose Migrantinnen und Migranten aus mehr als 40 Herkunftsländern, darunter Ausreisepflichtige sowie Personen mit sehr geringen Aussichten auf einen asylrechtlichen Schutzstatus, flexibel bei einer freiwilligen Rückkehr zu unterstützen. Die Befragten seien fast alle zwischen 2014 und 2017 nach Deutschland gekommen, heißt es. Zum Zeitpunkt der Rückkehrentscheidung sei bei 70 Prozent von ihnen der Asylantrag negativ beschieden worden. Sie bewerteten Informationen und Beratung positiv. Finanzielle Leistungen erhielten sie in zwei Raten, die vor der Abreise und sechs bis acht Monate nach Rückkehr ausgezahlt worden seien. kna

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