Die Grenzen digitaler Erinnerungsarbeit

Mehr als 90 Zeitzeugen wären Anfang Mai nach Dachau gereist, um gemeinsam den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers zu begehen. Doch wegen Corona ist die Feier abgesagt und die Gedenkstätte für Besucher geschlossen. Die Erinnerungsarbeit stößt während der Krise an eine Grenze. Aber es tun sich auch neue Chancen auf.

VON KATRIN WOITSCH

Dachau – Wenn Björn Mensing morgens zu seinem Arbeitsplatz fährt, erlebt er die KZ-Gedenkstätte Dachau zurzeit so, wie er sie für gewöhnlich nur am 24. Dezember kennt. Verlassen. Keine Touristen, keine Schulklassen – überhaupt keine Besucher. Und das ist so, seit sie vor einem Mo

Mittwoch, 28. Juli 2021
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