von Redaktion

Neulich watschelte ich mit meiner Entenfreundin Klara um den See, als wir ein lautes Schimpfen hörten. „Warum ist hier schon wieder nichts zu futtern. Ich muss dringend noch Winterspeck zulegen.“ Es war ein Igel: Egon, der Stachlige. „Egon, was ist los?“, fragte ich. „Die kleinen Krabbler machen sich rar. Nicht mal eine Ameise habe ich gefunden“, jammerte er. „Ihr Igel esst Ameisen? Das ist lustig“, schnatterte Klara. „Ich habe nämlich mal vom Ameisenigel gehört – und dachte, die gibt es gar nicht.“ Egon lachte. „Oh doch, die gibt es“, grummelte er. „Meine Mutter hat mir einst von ihnen erzählt. Der Ameisenigel lebt in Neuguinea, Tasmanien und in Australien. Er ist aber nicht mit uns Igeln hier verwandt.“ Sie werden auch Schnabeligel genannt und gehören zu den wenigen Säugetieren, die Eier legen. Genau wie das Schnabeltier, das auch in Australien lebt. Ihre Schnauze ist schmal und langezogen. Sie sieht also wirklich ein wenig wie ein Schnabel aus. Schnabeligel haben raues Haar und auf ihrem Rücken hohle Stacheln. Sie können gut graben, weil sie kräftige Beine und Krallen haben. Das ist praktisch, wenn sie in Gefahr sind: Dann graben sie sich in den Boden ein, um sich zu verstecken. „Oder sie machen es wie wir und rollen sich zusammen“, sagte Egon. Eure Paula

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