von Redaktion

Gestern bin ich mit meiner Entenfreundin Klara um den See spaziert, als uns eine Kaninchenfrau entgegenkam: „Hallo, ich bin Sanni“, mümmelte sie. Auch wir Enten stellten uns vor. „Bist du der Osterhase, der schon jetzt Eier für die Zweibeiner versteckt?“, fragte Klara. Sanni lachte. „Ich? Aber nein, ich bin doch nicht der Osterhase! Das ginge schon allein deshalb nicht, weil ich ein Kaninchen bin.“ Klara war verwirrt. „Gibt’s da einen Unterschied?“ Sanni ließ die Ohren hängen. „Aber ja!“, mümmelte sie. „Die Hasen und wir Kaninchen gehören zwar beide zur Tierfamilie der Hasenartigen. Es gibt aber vieles, was uns unterscheidet – etwa unser Aussehen.“ Als wir Sanni genauer anschauten, fiel uns auf, dass sie Recht hatte: Die Hasen, die manchmal auf der Wiese hoppeln, sind deutlich größer als sie. „Sie werden bis zu fünf Kilo schwer, wir nur etwa zwei“, mümmelte Sanni. „Sie sind schlank und kräftig, haben viel längere Ohren als wir und hoppeln am liebsten allein herum. Wir Kaninchen sind kleiner, dafür aber geselliger. Wir leben in Kolonien, bauen Tunnelsysteme in der Erde. Dort verstecken wir uns vor Feinden und ziehen unsere Jungen groß. Denn anders als die Babys der Hasen haben Kaninchenkinder bei der Geburt kein Fell und sehen noch nicht.“ Eure Paula

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