München – Wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls und Sachbeschädigung hat das Münchner Landgericht am Montag vier Rumänen zu Freiheitsstrafen von jeweils fünfeinviertel Jahren verurteilt. Ein weiteres Mitglied der Bande bekam eine Jugendstrafe von drei Jahren und zehn Monaten. Nach 40 Verhandlungstagen sah es die Strafkammer als erwiesen an, dass die Männer im Alter zwischen 21 und 33 Jahre auf Autobahnrastplätzen die Planen von Lastwagen aufgeschlitzt und die Ladeflächen leer geräumt haben. Die Taten ereigneten sich nachts, während die Lkw-Fahrer in ihren Kabinen schliefen.
Zwischen Mai und November 2018 hatten die Angeklagten in 30 Fällen Waren im Wert von mehr als 170 000 Euro gestohlen. An den Lastwagen entstand ein Schaden von insgesamt 10 000 Euro. Neben Fahrrädern, Hochdruckreinigern und hochwertigen Jeans gehörten zum Diebesgut auch Parfum und dänisches Dosenbier. Viele der Diebstähle scheiterten aber, weil die Angeklagten auf den Ladeflächen nichts Verwertbares fanden. Die Rumänien waren vor Gericht geständig. amü