In drei Schritten zur perfekten Weihnachtsdeko

von Redaktion

Kursteilnehmerin Birgit sucht sich Trockenblumen für ihren Kranz aus. © Martin Hangen (6)

Stolz aufs fertige Werk: Lea Schütz mit Julia Schneck.

Im dritten Schritt werden die Kerzen samt Halterung auf den Kranz gesteckt.

Dann wird dekoriert: Am besten geht‘s mit der Heißklebepistole.

Im zweiten Schritt werden die Zweige auf den Strohkranz gebunden.

Die Ausgangslage: Ein Strohkranz, Draht und Schere.

München – Aller Anfang ist ein blanker Strohkranz. Wer ganz fleißig ist, kann den Kranz selber aus Stroh basteln, in dem er das Stroh rundet und mit Draht umwickelt. Aber den Kranz gibt es auch für wenige Euro zu kaufen. Er ist das Ausgangsstück für den Adventskranz. Außerdem braucht es: (mindestens) eine Rolle Basteldraht (am besten grün), eine Schere, viele Tannenzweige, Dekoration (dazu sehr praktisch: eine Heißklebepistole). Vor allem aber sollte man gute Laune und Geduld mitbringen! Ein bisschen Fummelarbeit ist das Kranzbinden nämlich schon.

■ Tannenzweige auf den Strohkranz binden

Wenn der Arbeitsplatz hergerichtet, eine Schürze angezogen ist und alle Utensilien bereitliegen, ist der erste Schritt: Geeignete Tannenzweige aussuchen. Ungefähr handgroß sollte der Zweig sein, den man als erstes (von oben mittig) auf den Ring legt und mit dem Draht festbindet. Dann sucht man sich ein kleineres, biegsames Stück für die Innen- und eines für die Außenseite. Wichtig: Die Zweige an ihrem unteren Ende festbinden. Um das Innenstück festzubinden, legt man den Kranz am besten gerade auf den Tisch. So stellt man sicher, dass der Kranz später nicht wackelt. Noch ein Tipp der Expertin: Den Draht von außen nach innen wickeln und gut festziehen. So fährt man entgegen des Uhrzeigersinnes fort, bis der ganze Strohring grün bedeckt ist. Wer einen voluminöseren Kranz mag, verwendet buschigere Zweige.

■ Kerzen(halter) auf den Kranz stecken

Im zweiten Schritt kommen die Kerzen – wenn man denn welche mag. Ist der Kranz rundum schön grün und man sieht nichts mehr vom Strohkranz, steckt man die Kerzenhalter zwischen die Zweige. Das geht dank der spitzen Dorne relativ einfach, man muss die Halterungen nur fest in den Kranz pressen. Dann die passende Kerzenfarbe aussuchen und schon steht der Basis-Kranz. Eine andere Option wäre, den Kranz ohne Kerzen zu dekorieren und stattdessen eine große Kerze in die Mitte zu stellen.

■ Beim Dekorieren darf es fantasievoll werden

Anschließend darf nach Herzenslust dekoriert werden! Kreativ-Expertin Julia Schneck nutzt dafür gerne eine Heißklebepistole. So lassen sich zum Beispiel Holzsterne, Zimtstangen oder Orangenscheiben ganz einfach auf dem Kranz befestigen. Die kleinen Christbaumkugeln kann man gut mit einer Nadel an den Kranz stecken. Die passenden Utensilien gibt es in Bastelläden. Die Trockenblumen steckt man am besten seitlich in den Kranz und schiebt die Enden tief zwischen die Zweige. So ist am Ende alle Deko sicher befestigt und die Kerzen wackeln dank der Halterungen nicht. Ein Kranz ohne Kerzen könnte an die Wand gehängt werden.

Hat man den Kranz in einem Studio gebastelt, ist es für den Transport nach Hause ratsam, die Kerzen abzunehmen und in die Mitte einer Tüte zu legen. Den Kranz am besten waagerecht halten. Damit das Kunstwerk in trockenen Räumen möglichst lange frisch bleibt, rät Schneck, den Kranz ab und zu mit Wasser zu besprühen – wie eine Zimmerpflanze. LEA SCHÜTZ

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