Zu den Berichten über die Machenschaften von René Benko (Politikseiten):
In der Causa „René Benko – Signa“ offenbarte sich ein unvorstellbares Betrugskonstrukt. Durch die akribischen Ermittlungen der österreichischen Justiz kommen auch Benkos sehr hilfreiche, gut bezahlte Netzwerke mit Politikern ans Tageslicht. So wurde auch mit Erstaunen festgestellt, warum unter der damaligen Verantwortung von Robert Habeck in seiner gleichzeitigen Funktion als Vizekanzler, Wirtschaftsminister und Klimaminister, 680 Millionen Euro an die Benko-Gruppe ohne Kontrolle über die Verwendung überwiesen wurden.
Diese Steuermittel sind verbrannt und niemand aus der Politik wird zur Rechenschaft gezogen. Herr Benko konnte hochgeachtet und hofiert in Saus und Braus leben. Ein fast schon humorvoller Vorgang war die Versteigerung seiner vergoldeten Toilettenpapierhalterungen aus seiner Privatvilla.
Herrn Habeck möchte ich folgende Überlegung zurufen: Unterstellt man, dass eine Arbeiterfamilie 10.000 Euro jährlich an Einkommensteuer bezahlt, dann müssten in einem Jahr 68.000 Arbeiterfamilien schuften, um die Steuerkraft von 680 Millionen Euro zu erwirtschaften.
Zudem meint unser Bundeskanzler Herr Merz, dass die Deutschen mehr Arbeitsstunden leisten sollen und stellte die Schweizer als lobendes Beispiel hervor. Aber das Gehaltsniveau in der Schweiz ist generell deutlich höher und die Schweizer Politiker hätten Herrn Benko keine 680 Millionen Euro oder Franken in die Hand gedrückt.
Maximilian Prugger
Kolbermoor