Knallige Kunst in der Kleinen Werkraumgalerie

von Redaktion

Cecile Pierrot bespielt unter dem Begriff „Foyer Art“ vier Wochen lang die Räume in der Heilig-Geist-Straße 4

Rosenheim – Gute Laune herrschte bei der Ausstellungseröffnung innerhalb des „Festivals mit V“ in den Räumen der Kleinen Werkraumgalerie in der Heilig-Geist-Straße. Knallige Kunstwerke an den Wänden, oft in einem Mix aus Malerei und textilem Material, große und kleine Formate und Tüll. So präsentierte etwa die Künstlerin Veronica Burnuthian ihr Format „Dyke Aime Moi“, Themen sind queere Identität, kulturelles Gedächtnis und Entwurzelung. Dazu gab es Vibes von DJane Xoxosasha.

Burnuthian arbeitet mit einer Verbindung aus Optik und Akustik, mit explosiven Impulsen und elektronischem Sound. Eine Veranstaltung für junges und reiferes Publikum. Betreiber Alfons Röckl, Maler Rudolf Wolfbeisser und Bildhauerin Leonie Felle sowie viele weitere Gäste aus den Kreisen von Kunstverein und ehemaligem „Foyer 33“ hatten ihr Vergnügen. Aktuell hat Röckl die Räume an Cecile Pierrot für vier Wochen unter dem Galeriebegriff „Foyer Art“ vergeben – neue Impulse und junge Kunstszene mitten in der Stadt.

Cecile Pierrot, die noch nach dauerhaften Möglichkeiten für das Inszenieren von Kunst sucht – sprich Räume – zeigte sich begeistert über die unkonventionelle „Pop-up-Lösung“ mitten in der Fußgängerzone. Andreas Friedrich

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