Knackpunkt Viertelfinale

von Redaktion

Tischtennis-Nachwuchs verpasst Medaillen bei der Bayerischen

Dillingen – Der für die beim TV Dillingen stattfindenden bayerischen Meisterschaften qualifizierte heimische Tischtennis-Nachwuchs hat sich in Schwaben diesmal mehr als erhofft zurückgehalten. Das höchste der Gefühle sollte für den einen oder anderen Teilnehmer das Viertelfinale werden.

Nicht unbedingt zufrieden dürfte dabei Vanessa Reinhardt in der Altersklasse 15 gewesen sein. Die Kolbermoorerin gewann sowohl im Mixed als auch im Doppel und im Einzel jeweils die Auftaktpartie, sah sich dann aber in der Rolle der Zuschauerin. Den interessantesten Teil dieser Wettkämpfe erlebte sie mit Lina Hakobyan vom TSV Chieming. Das oberbayerische Duo setzte sich in fünf spannenden Sätzen gegen Elena Przylenk sowie Julia Sander (RV Viktoria Wombach) durch, hatte dann aber im Viertelfinale mit dem gleichen Ergebnis – wobei man aber eine 2:1-Satzführung vergab – gegen die Paarung Schorr/Humig (FC Bayern München) das Nachsehen.

Einen starken Eindruck hinterließ in der Altersklasse 13 – zumindest im Einzel – Johanna Lex. Die Eggstätterin ging aus der Gruppenphase als Zweite hervor und schlug in der Endrunde zunächst Juna Hummel (SpVgg Weiboldshausen) mit 3:0-Sätzen, traf im Viertelfinale dann aber auf die an Nummer eins gesetzte Zoe-Loreen Sommer. Gegen die Oberstdorferin und spätere bayerische Meisterin gab es bei der 0:3-Niederlage (2:11/6:11/3:11) nichts zu holen. Im Doppel versuchte sie sich mit Angelina Koch (DJK Hafner Straubing) und lief nach der erfolgreichen Vorstellung gegen die Paarung Bremberg/Blumentritt (TSV Rottenbauer/TV Hofstetten) auch hier Zoe-Loreen Sommer sowie deren Partnerin Hanna Batzl (MTV Ingolstadt) über den Weg. Gegen die am Ende des Turniers auf dem ersten Platz stehenden Akteure endete der Traum einer Medaille bereits im Viertelfinale.

Nicht viel anders erging es Sophia Sitte vom SV DJK Heufeld, die in der Gruppenphase Platz zwei belegte und dann bereits im Achtelfinale die Segel streichen musste. Im Duell mit der späteren Dritten Nina Ott (RV Viktoria Wombach) hatte sie das Nachsehen. Sitte hatte im Doppel Sophia Schiechl (TTSG Möckenfeld-Pietenfeld) als Partnerin, mit ihr aber wenig Erfolg. Im Achtelfinale gegen die Paarung Hummel/Trescher (SpVgg Weiboldshausen), die am Ende bayerische Vizemeister wurde, hieß es letztlich 1:3. Im gemischten Doppel war für Sitte, die mit ihrem Heufelder Vereinskollegen Alexander Mayer angetreten war, der Traum einer Medaille nach dem Achtelfinale gegen die an Nummer vier gesetzte Paarung Tarnavskyl/Urschakov (ASV Undorf/Post SV Nürnberg) ebenfalls frühzeitig ausgeträumt. Gleiches galt für Jonas Knöbl und Johanna Lex, wobei das Duo zumindest noch in das Viertelfinale kam, dort aber an der Paarung Queko/Xie (FC Bayern München) scheiterte.

Apropos Alexander Mayer: Der Heufelder überstand die Gruppenphase in der Altersklasse 15 als Gruppenzweiter, stand dann aber im Achtelfinale Leopold Franz (TV 1881 Altdorf) gegenüber. Dabei gab es bei der 1:3-Niederlage wenig zu holen. Auch für Jonas Knöbl sollten sich jegliche Versuche als wirkungslos herausstellen. Gegen Mark Urschakov (Yola Bremberg) führte er nach dem ersten Satz noch mit 1:0, doch dann brach das Unheil über ihn herein. Drei Sätze gingen anschließend in Folge verloren, sodass auch für Knöbl das Aus recht frühzeitig zur Realität wurde. eg

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