„Da werde ich ein paar Sprüche kriegen“

von Redaktion

Dominik Tiffels ist am Freitag mit den Starbulls Rosenheim gegen seinen Ex-Club angetreten. Der Verteidiger musste dabei mit den Eishockeyspielern von der Mangfall eine 1:4-Niederlage gegen den damaligen Tabellenführer der DEL2 quittieren. „Da werde ich jetzt ein paar Sprüche kriegen“, befürchtete Tiffels nach dem Spiel gegenüber der OVB-Sportredaktion.

Rosenheim – Über 4.000 Zuschauer haben das Heimspiel der Starbulls Rosenheim in der DEL2 gegen die Krefeld Pinguine im Rofa-Stadion verfolgt. Die Eishockeyspieler von der Mangfall mussten sich nach einem sehr ordentlichen ersten Drittel dem Tabellenführer mit 1:4 geschlagen geben. Starbulls-Verteidiger Dominik Tiffels spielte gegen seinen Ex-Verein, was das Duell für ihn noch einmal zu etwas Besonderem gemacht hat. „Das ist jetzt schon was länger her, dass ich dort gespielt habe. Nichtsdestotrotz kenne ich viele dort. Jede Niederlage schmerzt. Jetzt werde ich ein paar Sprüche kriegen“, erklärte Tiffels nach dem Match gegenüber der OVB-Sportredaktion.

Dabei hatten sich der Verteidiger und seine Kollegen zunächst recht ordentlich verkauft, im ersten Drittel sogar die besseren Chancen zur Führung gehabt. „Ich glaube, wir können durchaus zufrieden sein – trotz der Niederlage. Krefeld ist eine gute Mannschaft. Ich glaube, wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Das ganze erste Drittel haben wir eigentlich gut gespielt, so wie wir uns das vorgestellt haben“, meinte Tiffels.

Er erklärt auch, was dann entscheidend für die Niederlage war: „Dann macht Krefeld das erste Tor und das war ein bisschen ausschlaggebend – wie schon zuvor bei unserem Spiel in Regensburg. Das sind gute Mannschaften, die mit der Führung spielen können. Aber viel können wir uns nicht vorwerfen.“ Das zweite Drittel ging mit 0:3 verloren. Tiffels sagt dazu: „Das waren ein, zwei Turnover zu viel, die einfach unnötige Fehler sind. Krefeld schlägt daraus voll Kapital und dann wird’s schwer nach dem 0:2, 0:3 noch mal zurückzukommen. Wir haben uns nicht aufgegeben und am Ende hat Krefeld es clever gemacht und nichts mehr anbrennen lassen.“

Top-Spieler bei den Gästen war Ex-Nationalspieler Marcel Müller: Der Goldhelm erzielte drei Treffer und schoss die Starbulls quasi im Alleingang ab. „Der braucht nicht viele Chancen“, musste der Rosenheimer Abwehrspieler anerkennen. „Das letzte Tor wird wohl das Highlight-Tor der Woche“, meinte Tiffels über den dritten Müller-Treffer zum Endstand.

Für die Starbulls war es die zweite Niederlage hintereinander. Während es vor der Länderspielpause fünf Siege in Serie gegeben hatte, sind die Rosenheimer mit zwei Siegen und zwei Niederlagen nun eher durchschnittlich aus den Startlöchern gekommen. Auf die Frage, ob die Pause zum falschen Zeitpunkt gekommen sei, antwortete der Starbulls-Verteidiger: „Nach den ersten drei Spielen nach der Pause kann man das durchaus sagen, denn auch das Spiel gegen Bietigheim war nicht gut. Da haben wir aber das Spiel gewonnen.“ Tiffels zeigte sich nach dem Freitagsspiel gegen Krefeld zuversichtlich. „Wir können guten Gewissens nach Crimmitschau fahren.“ Er lag richtig, wie der 3:0-Erfolg in Westsachsen am Sonntag bewies.

Aktuell läuft der Rosenheimer Defensivakteur mit einem Schnauzer aufs Eis. Er macht damit auf den „Movember“ aufmerksam. Männer lassen sich im November Schnurrbärte wachsen, um auf die Gesundheit von Männern aufmerksam zu machen. Ziel ist es, das Bewusstsein für Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Suizidprävention zu schärfen, sowie Spenden für die Movember Foundation zu sammeln. Tiffels sagt dazu: „Man wird darauf angesprochen. Und das ist ja auch der Sinn der ganzen Sache, darauf aufmerksam zu machen. Vielleicht spenden ein paar Leute – und genau das ist gut an der Aktion.“

Artikel 8 von 10