Bad Aibling – Der EHC Bad Aibling hat sein Landesliga-Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen. Die Aibdogs sicherten sich den Zusatzpunkt nach einer späten Aufholjagd und einem starken Torhüterauftritt.
Die Gastgeber erspielten sich von Beginn an eine Vielzahl an Torchancen gegen im Abschluss harmloser wirkende Gäste, taten sich aber sichtbar schwer mit einem kontrollierten Spielaufbau aus dem eigenen Drittel. Vier Fürstenfeldbrucker Strafzeiten im ersten Drittel, darunter zwei Minuten in doppelter Überzahl, konnten die Aibdogs nicht nutzen, weil sie Mühe hatten, die Scheibe ins Angriffsdrittel zu bringen und eine stabile Powerplayaufstellung aufzubauen. Torlos ging es in den Mittelabschnitt, in dem die Bad Aiblinger laut Trainer Sebastian Stuffler „mehr Kontrolle über das Spiel“ hatten, „hinten konsequent verteidigten“, vorne aber „nicht die Durchschlagskraft“ entwickelten. Ein vermeintlicher Treffer von Jan Zedek wurde von den Schiedsrichtern nicht gegeben, ehe Fürstenfeldbruck in der 37. Minute durch Kresimir Schildhabel in Überzahl mit 1:0 in Führung ging. Sekunden vor Drittelende gelang den Hausherren der Ausgleich, als Patrick Fritz den am linken Bullypunkt lauernden Marcel Schulz bediente und dessen Schlagschuss hinter Gästetorwart Valentin Mohr zum 1:1 einschlug.
Im Schlussdrittel verhinderte Aibdogs-Goalie Lucas Inninger-Schönberger mit mehreren starken Paraden zunächst einen weiteren Rückstand, bevor Schildhabel 53 Sekunden vor Spielende doch zum 2:1 für die Gäste traf. Nur 18 Sekunden später kassierte der EV Fürstenfeldbruck wegen Spielverzögerung eine Strafzeit, die Bad Aibling mit gezogenem Torwart zu einem Sechs-gegen-vier nutzte: 24 Sekunden vor der Schlusssirene jagte Kapitän Christoph Gottwald den Puck nach Zuspiel von Thomas Neumaier vom linken Innenpfosten ins Netz zum 2:2. In der fünfminütigen Overtime im Drei-gegen-drei fiel keine Entscheidung, im anschließenden Penaltyschießen hielt Inninger-Schönberger zwei Versuche der Gäste, während Jan Zedek und Neumaier für den EHC trafen und den 3:2-Heimsieg perfekt machten. „Leider konnten wir diesmal unsere Chancen nicht nutzen, aber dass wir nach dem 1:2 kurz vor Schluss noch mal zurückkommen, 24 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielen und uns im Penaltyschießen den Zusatzpunkt sichern, zeigt unseren Willen und unseren Glauben“, zeigte sich Trainer Sebastian Stuffler hocherfreut.re