Dieses Pferdebuch ist anders. Weil es nicht nur eine Pferdegeschichte von einem Reiterhof erzählt, sondern jede Menge Wissenswertes rund um Pferde vermittelt, außerdem über das Land Schweden, und auch historische Aspekte zu beiden Bereichen sind eingestreut. Das macht den Roman zu einem besonderen Lesevergnügen, das in dieser Form selten ist. Ein Reiterhof in Schweden ist der Schauplatz der Geschichte. Er gehört Idas Mutter und deren neuem Lebensgefährten. Ida lebt noch bei Oma und Opa in München, soll sich nun aber während der Sommerferien in Schweden entscheiden, ob sie für immer dort leben will. Ida ist völlig überfordert, fühlt sich zerrissen und von ihrer Mutter missverstanden. Dass die Zicke Larissa auf den Hof zieht, macht es nicht besser. Und dann sind da noch die Ferienkinder, unter ihnen Paul. Der hat es Ida besonders angetan. Und als man denkt, dass die Geschichte jetzt auserzählt ist, nimmt sie eine erneute Wendung. Denn auf einem Wikingergrab in der Nähe des Pferdehofes soll eine Scheune gebaut werden. Das würde den magischen Ort zerstören. Schon steht ein neues Abenteuer bevor. Mit viel Pferdeverstand geschrieben, abwechslungsreich und unterhaltsam. ds