Neumarkt-St. Veit – Seit zwölf Jahren wächst die Zahl der freiwilligen „Sauberhalter“ in der Rottstadt ständig an. Dieses Jahr liegt sie schon bei 55. Das verkündete Bürgermeister Erwin Baumgartner beim Paten-Dank-Essen im Poseidon, wo er auch die neuen Freiwilligen vorstellte.
Manche helfen im Stadtkern, andere im nahen Außenbereich – und es seien sogar Neubürger unter ihnen. Schon bald nach seiner Amtseinführung hatte Erwin Baumgartner als Bürgermeister das Konzept mit den Patenschaften in Neumarkt-St. Veit eingeführt. Paten kümmern sich ehrenamtlich um ein Siedlungsgebiet, um eine Straße, einen Platz, eine Einrichtung in der Stadt, sorgen für Ordnung und Sauberkeit in ihren Revieren und werden dafür von der Stadt zu einem Essen mit Überraschungen eingeladen.
So plauderten die Paten miteinander, tauschten Erfahrungen aus und machten dem Bürgermeister so manchen Vorschlag.
Der Bürgermeister hatte wieder „Einlagen“ parat: Jeder Anwesende erhielt von der neuen Patenbeauftragten der Stadt, Jutta Laube, ein Los überreicht, mit dem man gewinnen konnte. Sekt, Wein, „Neumarkter Busserl“ oder Utensilien zur Abfallentsorgung erhielten die Paten auf gezogene Nummern.
Der Bürgermeister erzählte von der Jahreshauptversammlung der Freiwilligenagentur „Ehrensache e.V.“, deren Vorsitzender er ist. 20 Kommunen gehören der Ehrensache an. Ihnen erzählte er von den Patenschaften und vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger, die durch ihr Tun auch der Stadt helfen, Geld zu sparen. „Manche Kommunen wollen vielleicht nachziehen.“ Es erfüllte Neumarkts Ehrenamtliche mit Stolz, dass sie praktisch Vorbilder für andere Gemeinden sein könnten.re