Nachruf

von Redaktion

Buchbach – Die gute Seele des Friedhofs ist nicht mehr. Schlicht und einfach war das Leben der „Petern-Resi“. Therese Abany war eher zurückhaltend, bescheiden, stets hilfsbereit und freundlich, hatte immer für alle ein offenes Ohr. Sie ist am 1. Dezember im Alter von 92 Jahren gestorben.

Therese Abany wurde in Buchbach am 7. Februar 1925 geboren. Mit zwei Schwestern und einem Bruder wuchs sie in Buchbach auf und besuchte dort die Volksschule.

Nach der Schulzeit arbeitete sie als Hausmagd, zuerst in Schwindegg, dann sechs Jahre beim Müllner in Besenbuchbach und anschließend in St. Wolfgang.

Den Buchbachern ist sie auch als langjährige Haushaltshilfe, Garderobiere und gute Seele im Gasthaus „Zur Post“ in Erinnerung. Ebenso, und zwar über 40 Jahre lang, als Pflegerin des Buchbacher Friedhofs.

Auch im Ruhestand konnte sie sich nicht ganz von den Blumen und Pflanzen auf den Gräbern lösen und hat, so lange es ihr möglich war, für viele die Grabpflege erledigt. Stets hatte sie ein wachendes Auge auf den Friedhof und merkte sofort, wenn sich etwas veränderte.

Resi Abany hat 1951 geheiratet, zwei Söhne, fünf Enkel und zwei Urenkel vervollständigen ihre Familie. Ihr Ehemann starb 1980, auch einem Urenkel, einer Schwiegertochter und zuletzt ihrem Sohn Anton musste sie bereits ins offene Grab schauen.

Pfarrer Herbert Aneder würdigte ihr religiöses Leben mit dem Besuch der Gottesdienste und Rosenkränze, der Seniorennachmittage und Pfarrausflüge, die sie diese Schicksalsschläge meistern ließen.

Auch wenn die Gemeinde Buchbach stets ihr Lebensmittelpunkt war, so hat sie sich doch auch einen Teil der Welt angesehen, ihre in Amerika lebende Schwester, aber auch Rom, Berlin und Venedig besucht.

Unter großer Anteilnahme von Familie, Nachbarn und Bekannten wurde sie nun auf dem Buchbacher Friedhof zu Grabe getragen.ram

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