Mühldorf – Der Montag war ein trauriger Start in die Arbeitswoche im Mühldorfer Werk von Fliegl Agrartechnik: Das Unternehmen beklagt den tragischen Tod eines Mitarbeiters. Der 51-jährige Mann war am Samstagvormittag, 16. Mai, bei einem Unfall auf dem Firmengelände ums Leben gekommen.
Ein Kollege hatte ihn, eingeklemmt zwischen Metallgegenständen und nicht mehr ansprechbar, vorgefunden. Jede Hilfe kam zu spät.
„Wir sind tief erschüttert über den tragischen Arbeitsunfall, der sich am 16. Mai in unserem Werk ereignet hat und bei dem ein Mitarbeiter ums Leben kam. Unser tiefstes Mitgefühl und unsere Gedanken gelten in dieser schweren Zeit der Familie, den Angehörigen sowie den engen Kolleginnen und Kollegen des Verstorbenen“, nimmt die Fliegl-Geschäftsleitung auf Anfrage des Mühldorfer Anzeigers Stellung.
„Unser Fokus liegt aktuell darauf, den betroffenen Mitarbeitern vor Ort Unterstützung und psychologische Betreuung zu bieten“, so das Unternehmen.
Die Sicherheit der Mitarbeiter habe bei Fliegl „zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität“. Weiter heißt es: „Wir arbeiten vollumfänglich und eng mit den zuständigen Ermittlungsbehörden und der Berufsgenossenschaft zusammen, um die Unfallursache lückenlos und eingehend aufzuklären.“
Die Staatsanwaltschaft Traunstein hatte am Samstag den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hinzugezogen. Zur Klärung der Unfallursache war außerdem ein Gutachter eingebunden worden.
Die Ermittlungen laufen noch, von einem Fremdverschulden wird nicht ausgegangen, so die Polizei. Vor Abschluss der behördlichen Ermittlungen könne sich Fliegl nicht zu Details des Unfallhergangs äußern. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um lückenlose Aufklärung zu leisten und sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall in Zukunft nicht wiederholt“, betont Fliegl.
Das Unternehmen feierte 2025 das 50-jährige Bestehen. Fliegl ist ein globaler Player in der Agrartechnik. Weltweit beschäftigt die Firma rund 1.400 Mitarbeiter.
Heike Duczek