Fundierte Einblicke und starke Netzwerke für den Start in die Ausbildung

von Redaktion

Erfolgreiche Veranstaltung im Beruflichen Schulzentrum Mühldorf bringt Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Ausbilder zusammen

Mühldorf – Wie können Eltern, Lehrkräfte und Ausbilder Jugendliche auf dem Weg von der Schule in die Ausbildung bestmöglich unterstützen? Dieser Leitfrage widmete sich die Veranstaltung „Stark in die Ausbildung – Jugendliche im Spannungsfeld zwischen Schulende, Berufsstart und innerer Stabilität“ im Beruflichen Schulzentrum Mühldorf mit großem Erfolg. Das Netzwerk Schule-Wirtschaft in Kooperation mit „Lernen vor Ort“ organisierte einen Abend, der Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Ausbilder gezielt zusammenbrachte. Im Mittelpunkt standen die Bedürfnisse junger Menschen in der Übergangsphase und konkrete Ansätze, wie Erwachsene ihnen Sicherheit und Orientierung geben können.

Zum Einstieg setzten zwei Impulsvorträge Akzente. Dr. Stefan Hofherr vom Deutschen Jugendinstitut in München beleuchtete unter dem Titel „Herausforderung Schule – Ausbildung: Was treibt Jugendliche um und wie können Eltern unterstützen?“ die zentralen Fragen und Unsicherheiten am Übergang in die berufliche Bildung. Er zeigte auf, wie elterliche Begleitung wirksam gelingen kann. Daniela Degan vom Zentrum für Kinder und Jugendliche in Altötting widmete sich der „Herausforderung Erwachsenwerden“ und skizzierte die psychosozialen Belastungsfaktoren, mit denen Jugendliche heute konfrontiert sind. Im Anschluss diskutierten die beiden Referenten gemeinsam mit Jürgen Brunner (Projektmanager und Ausbildungsleiter, Bauer Elektroanlagen Süd), Olga Görlitz-Ahmetovic (Teamleitung Jugendsozialarbeit an Schulen, Jugendamt Mühldorf) und Raphael Bablick (Schulleiter, Berufliches Schulzentrum Mühldorf) in einer moderierten Runde unter dem Motto „Hinschauen, verstehen, gemeinsam handeln: Komplexe Wege brauchen starke Netzwerke!“ Die Diskussion bot dem Publikum greifbare Anregungen, etwa konkrete Unterstützungsformate in Schule und Betrieb, die Bedeutung verlässlicher Ansprechpersonen bis hin zur Rolle kommunaler Netzwerke. Den geselligen Ausklang gestaltete die Berufsfachschule Ernährung und Versorgung mit einem aufmerksam zusammengestellten Catering. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für Gespräche und knüpften neue Kontakte. Die Organisatoren vom Netzwerk Schule-Wirtschaft und „Lernen vor Ort“ zeigten sich über die Resonanz sehr zufrieden. stn

Artikel 1 von 11