Buchbach – Mit dem Start der „GemüseAckerdemie“ hat die Schule Buchbach ein Projekt auf den Weg gebracht, das schon seit Monaten mit viel Herzblut vorbereitet wurde. Die Leiterin der Praxisklasse, Sybille Wallner, übernahm die Organisation. Eine passende Fläche in der Nähe der Schule musste gefunden, Genehmigungen eingeholt, Fördergelder beantragt und kindgerechtes Werkzeug organisiert werden. Die Planung der Ackerfläche, von der Aufteilung bis zur Auswahl der Pflanzen, war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu dem besonderen Lernprojekt.
Ältere helfen
den Jüngeren
Zum Auftakt leitete Katharina Mikschl von der „GemüseAckerdemie“ einen Workshop für die Kinder und weckte ihre Neugier. Dann konnte gemeinsam mit den beiden ersten Klassen und der Praxisklasse die erste große Pflanz- und Aussaataktion starten.
Die Erstklässler, begleitet von ihren Lehrerinnen, waren mit viel Eifer dabei. Katharina Mikschl zeigte den Kindern, wie Pflanzen gesetzt werden, ohne dass sie ständig gegossen werden müssen. Die Beete wurden so angelegt, dass Woche für Woche sichtbar wurde, wie aus einem kleinen Samen kräftige Pflanzen entstehen, von der Erbse bis zur Kartoffel. Besonders schön war es auch, zu sehen wie das Konzept der „Pflanzbuddies“ aufging. Die Erstklässler arbeiteten gemeinsam mit ihren „Pflanzbuddies“ aus der Praxisklasse, die ihnen verlässlich zur Seite standen. Sybille Wallner war stolz, zu sehen, wie die älteren Jugendlichen den Jüngeren Arbeitsschritte erklärten und mit anpackten.
So konnte echte Teamarbeit entstehen, Lernen, Bewegung und Miteinander ineinandergreifen. Besonderer Dank gilt den unterstützenden Firmen Waldinger, Triuso und Kerbl für die Ausstattung sowie der Familie Rieglsperger für die Vorbereitung und ihre Erfahrung. Ebenso der Marktgemeinde Buchbach, welche die Fläche zur Verfügung gestellt hat und den Mitarbeitern des Bauhofs für ihre Unterstützung. Die Zusammenarbeit aller zeigte, wie Schule und Gemeinde gemeinsam Verantwortung für Bildung und Nachhaltigkeit übernehmen. Kein Klassenzimmer kann ersetzen, wie Natur, Verantwortung und Gemeinschaft bei dem Pflanzprojekt erlebt werden, ist Sybille Wallner überzeugt.