Taufkirchen – Es ist ein kleiner Gegenstand mit großer Bedeutung: Mit der feierlichen Übergabe des Rathausschlüssels endete offiziell die Legislaturperiode von Alfons Mittermaier als Bürgermeister der Gemeinde Taufkirchen. Sein Nachfolger, Manfred Eder, übernimmt nun die Regierungsgeschäfte in der Gemeinde.
Nach seiner sechsjährigen Amtszeit blickt Mittermaier mit gemischten Gefühlen auf die vergangenen Jahre zurück. Stolz auf das Erreichte, eine Portion Wehmut über den Abschied, aber auch die Vorfreude auf ein bisschen mehr Freizeit und darauf, von nun an wieder als Privatperson am Gemeindeleben teilzunehmen – das Spektrum der Emotionen dürfte für Taufkirchens ehemaligen Bürgermeister in diesem symbolträchtigen Moment breit gefächert gewesen sein. „Ich verabschiede mich vom Bürgermeisteramt mit einem guten Gefühl, schließlich übergebe ich die Position in vertrauensvolle Hände und bin mir sicher, dass Manfred Eder sich von nun an mit Geduld und einem offenen Ohr den Sorgen und Wünschen der Bürger widmen und eine Portion frischen Wind in unser Gemeindeleben bringen wird“, so Mittermaier.
Sichtlich bewegt nahm Eder den schweren, symbolischen Eisenschlüssel entgegen. „Ich bin mir der großen Verantwortung, die mit meiner neuen Aufgabe als Bürgermeister einhergeht bewusst und freue mich darauf, gemeinsam mit dem neu gewählten Gemeinderat und der Verwaltung die Zukunft unserer Heimat zu gestalten“, so der neue Rathauschef.
Die herzliche Atmosphäre bei der Übergabe verdeutlicht, dass der Stabwechsel von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Ein neuer Abschnitt beginnt – getragen von der Erfahrung der Vergangenheit und den frischen Ideen für das Morgen. Schwerpunkte der neuen Legislaturperiode, so der gelernte Schreiner und Vater zweier Kinder, seien in erster Linie die Realisierung des Neubaus der Taufkirchner Mehrzweckhalle, der Erhalt der Infrastruktur der Gemeinde, die Stärkung des mitgliedsstarken und aktiven Gemeindelebens sowie der Erwerb von Baugrund, damit auch die Nachwuchsgeneration in Taufkirchen wohnhaft bleiben kann.
Die Erwartungen sind hoch, doch der 50-jährige Manfred Eder blickt den Herausforderungen mit Tatendrang entgegen: „Packen wir es gemeinsam an“, so lautete sein Schlusswort an diesem ganz besonderen Tag.jkt