IN KÜRZE

Angeblicher US-Spion in Moskau verhaftet

von Redaktion

Nach der Messerattacke am zentralen Bahnhof in Manchester am Montagabend gehen die Ermittler von einem terroristischen Hintergrund aus. Das teilte die Greater Manchester Police am Dienstag mit. Einsatzkräfte hatten am Montagabend einen 25 Jahre alten Mann am Bahnhof Victoria in Manchester festgenommen. Er soll zuvor drei Menschen mit einem Messer an einem Tram-Bahnsteig verletzt haben. Die Anti-Terror-Einheit hatte die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der „Manchester Evening News“ berichteten Augenzeugen, der Angreifer habe „Allah“ gerufen. Über die Nationalität des Mannes war zunächst nichts bekannt. Eine Frau und ein Mann, beide zwischen 50 und 60 Jahre alt, wurden mit Stichverletzungen im Unterleib und im Gesicht ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Polizeibeamter wurde wegen einer Stichwunde an der Schulter behandelt. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Täters wurden zwei Messer sichergestellt.

Türkische Behörden haben 2018 rund 75 200 Menschen wegen angeblicher Terrorverbindungen festgenommen. Rund 52 000 wurden laut einem Bericht des Innenministeriums in Ankara wegen Kontakten zur Bewegung des Predigers Fethullah Gülen inhaftiert. Die Regierung macht ihn für den Putschversuch von 2016 verantwortlich. Insgesamt wurden seither 218 000 Menschen festgenommen.

Nach der Präsidentenwahl im Kongo hat die Regierung am Montag das Internet abgeschaltet. Auch SMS-Dienste und der landesweit viel gehörte französische Auslandssender RFI waren laut Einwohnern lahmgelegt. Die Unterbrechungen dauerten gestern noch an. Die Opposition warf der Regierung vor, mit der Netzsperre „Betrug begehen“ zu wollen. Die Regierung erklärte, aus „Sicherheitsgründen“ gehandelt zu haben. Ein Ergebnis wird am 6. Januar erwartet, obwohl teile des Landes erst im März wählen.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat in Moskau einen US-Amerikaner unter Spionageverdacht festgenommen. Der Mann sei auf frischer Tat „bei einem Akt der Spionage“ ertappt worden, teilte der FSB am Montag mit. Die Festnahme sei bereits am 28. Dezember erfolgt. Bei einer Verurteilung drohten dem Mann bis zu 20 Jahren Haft, hieß es in der FSB-Mitteilung. Der Sender CNN gab den Namen des Mannes mit Paul Whelan an und zitierte aus einer Stellungnahme seines Bruder. Danach war Whelan nur wegen einer Hochzeit in Moskau.

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