Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson wird am 19. April mit seinen Impfstoff-Lieferungen an europäische Staaten beginnen. Das teilte das Unternehmen mit. Der Impfstoff hatte am 11. März grünes Licht aus Brüssel für die Anwendung in der EU erhalten. Er ist der vierte Corona-Impfstoff nach den Vakzinen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca, der eine EU-weite Zulassung hat. Zur Ausweitung seiner Produktion hatte das US-Unternehmen in den vergangenen Monaten mehrere Kooperationsvereinbarungen mit europäischen Firmen getroffen, darunter die Dessauer Firma IDT Biologika.
Deutschland will den Opfern des Syrienkrieges zusätzliche Hilfen in Milliardenhöhe versprechen. Bei der Brüsseler Syrien-Konferenz im vergangenen Jahr habe die Bundesregierung 1,6 Milliarden Euro zugesagt, hieß es gestern aus dem Auswärtigen Amt. Für dieses Jahr sei „eine Zusage substanzieller Mittel in vergleichbarer Höhe“ geplant. Vertreter von mehr als 60 Staaten und internationalen Organisationen wollen am heutigen Dienstag bei der Brüsseler Geberkonferenz neue Hilfen für die Leidtragenden des Syrien-Konflikts auf den Weg bringen.