zu EU/Türkei: zu Russland/China: zu Corona-Beschlüssen

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Zeitpunkt und Inhalt dieses Angebots werfen die Frage auf, ob die EU – immerhin der größte Handelspartner der Türkei – sich nicht zu schwach aufstellt. Das Timing ist sehr unglücklich, wo Erdogan doch gerade erst eine wichtige Konvention für den Schutz von Frauen verlassen hat und einer kurdische Oppositionspartei ein Verbot droht.“

de Volkskrant, Amsterdam

„Die europäische und amerikanische Sanktionspolitik gegenüber China und Russland weckt in Moskau und Peking trotz Bedenken das Bedürfnis nach demonstrativem Schulterschluss. Russland mag immer noch darauf hoffen, irgendwann von Europa wieder umworben zu werden. Die Zusammenarbeit mit Peking ist auch dem Pragmatismus geschuldet: Hier findet Moskau Anerkennung und viele Gemeinsamkeiten, die mit dem Westen fehlen. Eine kurzfristige Laune ist das nicht.“

Neue Zürcher Zeitung

„Es gibt inzwischen reichlich Testangebote von Kommunen und Unternehmen. Was vielerorts noch fehlt, sind Anreize, sie auch zu nutzen. Dass einige Bundesländer auch bei höheren Inzidenzen Läden und Museen für Besucher mit negativen Schnelltest offen halten wollen, kann ein solcher Anreiz sein. Einen Versuch ist es wert.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

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