Jahresrückblick des Bürgermeisters

von Redaktion

Meilensteine und Pläne für ein zukunftsfähiges Pittenhart

Pittenhart – Die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres 2019 nutzte Bürgermeister Sepp Reithmeier (CSU) für eine kurze Bilanz über das in diesem Jahr Erreichte. Man habe weitere Schritte getan, damit Pittenhart eine zukunftsfähige Gemeinde bleibt, in der es gut zu leben ist, so sein Fazit.

Ein wichtiger Meilenstein sei dafür die Eröffnung der erneuerten und erweiterten Kindertagesstätte gewesen, die für die Zukunft eine ausreichende Anzahl an Kindergarten- und Krippenplätzen biete und dazu beitrage, dass das neue Baugebiet der „Hinzinger Länder“ sehr gefragt ist. Die Erweiterung des Gewerbegebietes „Am Bahnhof“ sei mit dem Beschluss zu Flächennutzungsplanänderung und Bebauungsplan nun ebenfalls in den Startlöchern.

Als gute Einrichtung habe sich die Tagespflege in Aindorf erwiesen. Am Hilgerhof konnte das Projekt „Biene und Natur“ zum Abschluss gebracht werden. Das Umweltbildungsangebot wurde gleich gut angenommen, der Imkerverein sei mit der Betreuung wirklich richtig gefordert und man merke, dass das Projekt genau in die jetzige Zeit passe. Der Hilgerhof als Ganzes habe sich auch in diesem Jahr als große Bereicherung für das Gemeindeleben erwiesen.

Die neuen Sportanlagen seien fast fertig, nur am Pumptrack, einer speziellen Mountainbikestrecke, fehle noch einiges. „Sehr froh bin ich über den Kreisverkehr bei Taxenberg“, erklärte Reithmeier, „und ebenso über die positive Resonanz auf unser Kunstwerk zur Landwirtschaft“.

Positiv bewertete er ebenfalls die gute finanzielle Entwicklung des Sozialfonds, der in Pittenhart wirklich rege genutzt werde.

Als anstehende Projekte nannte Reithmeier die Umsetzung des Pittenharter Beitrags zum Leader-Projekt „Römerregion Chiemsee“ und Maßnahmen, die sich aus der Konkretisierung des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) für Pittenhart ergeben. Hier gehe es um die Dorfentwicklung insgesamt und insbesondere um die Verbesserung der Nahversorgung und die Schaffung einer Einrichtung für Betreutes Wohnen für Senioren.

Um diese Aufgaben voranzubringen, werde es noch im Januar ein Treffen mit einem Vertreter der Regierung von Oberbayern geben. igr

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