Frasdorf – Gemeinderätin Gabriele Stein und ihr Gemeinderatskollege Klaus Ofner sind die beiden Spitzenkandidaten der Freien Wählergemeinschaft Umrathshausen (FWGU) für die Kommunalwahlen. Als letzte der im Frasdorfer Gemeinderat vertretenen Gruppierungen legten die Umrathshauser bei einer gut besuchten Wahlversammlung im Gasthaus „Goldener Pflug“ ihre Kandidatenliste fest. Mit zwei Gemeinderäten war die Liste in den vergangenen sechs Jahren im Gremium vertreten. Beide erklärten, dass sie gerne weitermachen würden und stellten sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. „Im kommenden Jahr werden wir 16 anstelle von bisher 14 Gemeinderatsmitglieder haben, weil Frasdorf die 3000-Einwohner-Grenze auf Dauer überschritten hat“, erklärte Gabriele Stein. „Unser Ziel muss es sein, einen zusätzlichen Platz am Ratstisch zu gewinnen“.
Ausführlich berichtete sie über die Arbeit in der vergangenen Legislaturperiode. Zahlreiche Probleme seien auf den Frasdorfer Gemeinderat zugekommen, miteinander habe man sie – in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung – weitestgehend zufriedenstellend gelöst. Sie selbst und Klaus Ofner seien in alle Vorhaben eng eingebunden gewesen. Für die kommende Wahlperiode gelte es nun Leute zu finden, die bereit seien „für ein Dankeschön oder auch keins“ im Gemeinderat mitzuarbeiten und ihr Wissen und Können der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Umrathshausen müsse auch künftig anteilig im Gemeinderat vertreten sein, nur dadurch ließen sich anstehende Umrathshausener Probleme einvernehmlich mit der Gemeinde Frasdorf regeln. Die Umrathshauser werden keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellen, damit bleibt Daniel Mair (CSU) der einzige Kandidat für das Frasdorfer Bürgermeisteramt. Da alle bisher im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen ihre Aufstellungsversammlungen abgehalten haben, ist nicht damit zu rechnen, dass es noch einen weiteren Kandidaten geben wird.reh