Dachbegrünung auf einer Halle im Gewerbegebiet Klosterfeld geplant

von Redaktion

Flächen zwischen Gebäuden können nicht eingehalten werden – Griesstätter Gremium trifft einstimmige Entscheidung

Griesstätt – Wie wird die Bepflanzung im Bereich des Gewerbegebietes Klosterfeld aussehen? Diese Frage stellte sich der Griesstätter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei einem Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes.

Anlass ist die Tatsache, dass im Gewerbegebiet ein Baufenster für eine geplante Lagerhalle vergrößert werden soll. Geplant ist, die vorgesehene Halle soweit wie möglich an die Grenze zu verschieben.

Dabei kann aber eine Bepflanzung zwischen Gebäude und benachbarter Bebauung nur schwer umgesetzt werden. Für das Weglassen des eigentlich geplanten Abstandes hatte sich vorab der Bauausschuss bereits einstimmig ausgesprochen.

Mit dem Landratsamt stehe man wegen einer Lösung in Verbindung, so Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei). Würden die Grünflächen weggelassen, könnte ersatzweise eine Dachbegrünung stattfinden. Dass zwischen den Gebäuden wegen der Höhen eh nichts gescheit wachsen könne, stellte Gerhard Braunen (BfG) fest. Dies untermauerte Jakob Ametsbichler (GfuG), der anmerkte, eine Bepflanzung mit Stauden wäre hier nicht nötig. Bei einer möglichen Dachbegrünung, die Martin Hofmeister (Grüne) als „Supersache“ bezeichnete, sollte allerdings verfolgt werden, ob eine solche Maßnahme dann auch umgesetzt werde, forderte Helmut Schuster (BfG). Eine mögliche Kaution als Anreiz brachte Stefan Pauker (BfG) in die Diskussion ein.

Dieser Vorschlag stieß aber nicht auf offene Ohren. In einer Zwischenabstimmung gab es hierzu nur bei vier Gemeinderäten Zustimmung. Bürgermeister Aßmus wollte lieber Haushaltsmittel zur Sicherung der Begrünung in den nächsten Jahren einsetzen. Martin Fuchs (BfG) erinnerte aber auch daran, „dass bisher Diverses in der Vergangenheit nicht gemacht worden sei“, Gefordertes müsse auch umgesetzt werden. Auch bei zukünftigen Flächen solle man ein Auge darauf haben, forderte Jürgen Gartner (GfuG). Dass ohnehin regelmäßig kontrolliert werde, stellte Michael Kaiser (GfuG) fest.

Letztlich war der Gemeinderat einstimmig für die Änderung des Bebauungsplans zur Erweiterung des Gewerbegebietes Klosterfeld. kr

Artikel 1 von 11