Schechen – Mit einer deutlichen Mehrheit haben die Mitglieder der CSU-Ortsverbände Hochstätt und Pfaffenhofen/Marienberg Stefan Adam erneut zum Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Schechen nominiert. Die Aufstellungsversammlung, die von Bezirksrat Matthias Eggerl geleitet wurde, brachte ein klares Ergebnis: Adam, der das Amt seit sechs Jahren innehat, erhielt mehr als 90 Prozent der Stimmen und führt damit die gemeinsame CSU-Liste für die kommende Kommunalwahl an.
Im Fokus der Versammlung stand auch die Kandidatensuche für den Gemeinderat, die laut Angaben der CSU besonders die jüngere Generation beschäftigte. Viele Bürger hätten den Wunsch geäußert, bei wichtigen Zukunftsentscheidungen stärker eingebunden zu werden. Besonders gefordert war dabei der CSU-Ortsverband Hochstätt, da vier bisherige Gemeinderäte bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten. Für die Wiederwahl kandidieren aus diesem Bereich Sabine Altendorfer und Johanna Murnauer. Im Gegensatz dazu treten aus Pfaffenhofen/Marienberg vier etablierte Bewerber erneut an.
Die gemeinsame CSU-Kandidatenliste, die im sogenannten Reißverschlussverfahren zusammengestellt wurde, umfasst insgesamt 20 Bewerber. In der abschließenden Sammelabstimmung wurde sie einstimmig angenommen.
Auffällig ist der starke Einfluss junger Kandidaten: So wählten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Hochstätt den 25-jährigen Max Winhart aus Ranft auf Platz eins ihrer Liste. Winhart, der seit 2024 Mitglied der CSU-Hochstätt und seit diesem Jahr Vorsitzender der KLJB Hochstätt ist, belegt damit Platz zwei auf der gemeinsamen Liste direkt hinter Stefan Adam. In seiner Vorstellung hob er kurz und bündig aber prägnant, wie auch andere Bewerber, die Interessenschwerpunkte für eine mögliche, künftige Arbeit im Gemeinderat heraus. Aber nicht nur dieses Ergebnis überraschte. Auf beiden Kandidaten-Listen haben sich die jungen Listen-Bewerber erstaunlich gut durchgesetzt und landeten mehrfach im vorderen Mittelfeld.
Die Verantwortlichen der CSU-Ortsverbände zeigten sich mit Verlauf und Ergebnissen der Wahl zufrieden. Trotz der Herausforderungen bei der Kandidatensuche sehen sie die Partei mit einer ausgewogenen und engagierten Liste gut für die Kommunalwahl aufgestellt.