Nußdorf – Die Christlich-Soziale Union (CSU) und die Freie Wählergemeinschaft (FWG) haben in ihrer gemeinsamen Aufstellungsversammlung die Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2026 festgelegt. Der gemeinsame Wahlvorschlag wurde von der Versammlung mit breiter Zustimmung bestätigt. Angeführt wird die Liste von Bürgermeisterin Susanne Grandauer (FWG), die zudem einstimmig als Bürgermeisterkandidatin nominiert wurde. Auf Platz zwei folgt Zweiter Bürgermeister Helmut Brunner (CSU).
Auf den weiteren Plätzen stehen Christian Niederthanner, Josef Maurer, Michael Laar, Markus Kreidl, Hans-Peter Oberauer, Christian Bracharz, Simon Dettendorfer, Johannes Dettendorfer, Rosemarie Dettendorfer, Angelika Bachler, Wolfgang Gar und Josef Drexler junior.
Die gemeinsame Liste tritt mit fünf Kandidierenden der CSU und neun der FWG an und verbindet erfahrene Kommunalpolitiker mit neuen Kräften.
In der Versammlung stellte Bürgermeisterin Grandauer einige anstehende Projekte und Themen der Gemeinde in den Bereichen Bau, Infrastruktur und Verwaltung vor. Neben der Entwicklung von Bauland und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wird die Instandsetzung des Mühltals die nächsten Jahre begleiten. Eine behutsame Weiterentwicklung des Ortsbilds, Energie- und Klimaschutz, Verkehrs- und Infrastrukturentwicklung, die Schutzgebietsausweisung für die Sulzbergquelle, Brückenbau und -instandsetzungen, Sanierungsmaßnahmen im Bereich Kanal und Wasser sowie der Breitbandausbau stehen unter anderem auf der Agenda der nächsten Legislaturperiode.
Im Bereich der Verwaltung wird die Digitalisierung auf weitere Bereiche ausgedehnt. Große Themen sind auch weiterhin die Kinderbetreuung, die Jugend- und Vereinsarbeit sowie die Versorgung und Betreuung von Senioren.
Grandauer sagte, man wolle mit der Liste Kontinuität und Erneuerung verbinden und setze auf ehrliche, sachorientierte, bürgernahe Kommunalpolitik. Ziel sei es, die Lebensqualität in der Gemeinde zu erhalten und zugleich zukunftsfähige Lösungen voranzutreiben. stv