Amerang – Das Freilichtmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern bietet in den Pfingstferien ein abwechslungsreiches Programm für Familien – mit Vorführungen, Mitmachaktionen, Führungen und einer Fotoausstellung.
Das Ferienprogramm startet am Pfingstmontag, 25. Mai, mit dem bundesweiten Deutschen Mühlentag. Ab 11 Uhr finden an der Sägemühle aus Waldhausen Vorführungen mit Kurzführung statt, bei denen Besucher erleben können, wie das Mühlrad ein Sägegatter in Bewegung setzt. Parallel dazu lädt eine offene Werkstatt Kinder zum Mitmachen ein. Ab 13.30 Uhr liest Wilma Pfeiffer in der Furthmühle Märchen für Kinder vor. Getreide- und Sägemühlen zählten einst zu den wichtigen Wirtschaftsbetrieben zur Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Baumaterial in Oberbayern.
Mittwochs von 13 bis 16 Uhr öffnen während der Ferien die offenen Werkstätten ihre Türen. Am Mittwoch, 27. Mai, dreht sich unter dem Motto „Achtung Baustelle!“ alles um Handwerk und Kreativität: Familien bauen kleine Traktoren aus Holz, gestalten Lieblingshäuser aus Pappe oder probieren Schablonenmalerei in der Farbenwerkstatt.
Am Mittwoch, 3. Juni, steht das Programm ganz im Zeichen von Tieren und ihren Produkten. Das Angebot richtet sich an Kinder ab sechs Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nachmittags können Besucher außerdem Imker Marinus Gasser von der Fachberatung für Imkerei des Bezirks Oberbayern bei der Honigernte beobachten. Während er den ersten reifen Frühjahrshonig erntet, beantwortet er Fragen rund um das Bienenvolk und die Arbeit des Imkers.
Den Abschluss der Pfingstferien bildet am Sonntag, 7. Juni, eine offene Führung durch das Museum um 11 Uhr. Bei einem Rundgang erfahren Erwachsene und Kinder Wissenswertes über den Chiemgau, die historischen Gebäude und den Alltag vergangener Zeiten. Im Anschluss bewirtet das Museumsstüberl die Gäste mit frischem Schweinsbraten, Knödeln und Kraut.
Ergänzt wird das Ferienprogramm durch die Fotoausstellung „Hans. Eine kleine Geschichte vom Glück“. Fotograf Stefan Winkelhöfer erzählt darin in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen die Geschichte eines Kleinbauern, der wie aus der Zeit gefallen scheint und der seinen Hof nur selten verließ.