Generieren die Löwen frisches Kapital durch den Einstieg weiterer Gesellschafter – oder scheitert die Erhöhung an den unterschiedlichen Vorstellungen des e.V. und Investor Ismaik? Aktuell gibt es nicht mal einen Gesprächstermin zwischen den auserkorenen Verhandlungsführern Karl-Christian Bay/Heinz Schmidt (e.V.) und Saki Stimoniaris/Anthony Power (Ismaik). Im Raum stehen konträre Aussagen, wer warum auf wen warte – ein Eiertanz der Eitelkeiten, der dem ramponierten 1860-Image täglich weitere Schrammen hinzufügt. Immerhin steht nun der Termin für die nächste Aufsichtsratssitzung der Profi-KGaA, bei der sich die Protagonisten gegenübersitzen werden. Am 4. Dezember ist es soweit. Ob es danach Lösungsansätze zu verkünden gibt? Die Wichtigkeit einer Kapitalerhöhung ist beiden Gesellschaftern bekannt. Der springende Punkt sind die Bedingungen, von denen Ismaik zuletzt sprach. Im Aufsichtsrat wird der Investor von seinem Bruder Yahya, Stimoniaris und Anwalt Andrew Livingston vertreten, die e.V.-Seite repräsentieren Bay, Thomas Heigl (Die Bayerische) und Verwaltungsrats-Chef Sebastian Seeböck. lk