HEINRICH HEUTE
Der DFB sucht händeringend einen neuen Präsidenten. In dieser Situation kann es jeden von uns erwischen. Gestern hat bereits im Heinrich-heute-Hochhaus das Telefon geklingelt, Frankfurter Nummer. Der Heinrich sei doch Fußball-affin, beliebt und eloquent. Man wolle vorfühlen, ob Interesse am Präsidentenamt bestehe. Spesen in fünfstelliger Höhe im Monat seien kein Problem. Weil wir als seriöse Kolumnenschreiber nicht ins Fußballmilieu abrutschen wollen, haben wir abgelehnt. Aber bereits heute kann auch bei Ihnen das Telefon läuten. Während Sie noch hoffen, dass nur die Microsoft-Gangster dran sind oder dass es um einen Enkeltrick geht, haben Sie schon ein Angebot vom DFB am Hals. Denn Sie sind klug und integer, sonst würden Sie nicht diese Zeitung lesen. Wir können nur abraten. Werden Sie lieber Pianist in der Haifischbar, das ist ein Job mit Hand und Fuß.