Kämna kein Kapitän

von Redaktion

RADSPORT Toptalent soll sich austesten – so plant Bora die Saison

München – Emanuel Buchmann soll als Edelhelfer zur Tour de France zurückkehren, Lennard Kämna beim Giro d’Italia als Co-Kapitän glänzen und zur erfolgreichen Titelverteilung beitragen: Das Raublinger Profi-Radsportteam Bora-hansgrohe blickt mit ambitionierten Zielen in die Saison 2023 und plant für seine prominenten deutschen Fahrer zentrale Rollen ein.

Das große Ziel ist der neuerliche Triumph bei der Italien-Rundfahrt. „Daran werden wir gemessen“, sagte Sportdirektor Rolf Aldag. Als Giro-Kapitän ist der Russe Alexander Wlassow vorgesehen. Kämna, der beim diesjährigen Giro unter anderem mit dem Etappensieg auf dem Ätna glänzte, soll noch stärker in der Verantwortung stehen.

Kämna sprach von einer „freien Rolle“ in Italien. Er wolle auch seine Möglichkeiten als Rundfahrer weiter austesten. Wlassow sei allerdings die klare Nummer eins. „Alex ist der erste Leader, da gibt es keinerlei Diskussionen. Es ist eine Konstante, auf die man bauen kann“, sagte Kämna: „Wenn es bei mir nicht laufen sollte, kann ich versuchen Etappen zu gewinnen.“

Bei der Tour soll Giro-Sieger Jai Hindley um das Podest mitfahren – mit Buchmann als Unterstützer. „Weil Jai schon eine Grand Tour gewonnen hat, ist es irgendwo eine logische Konsequenz zu sagen, dass wir mit ihm als Kapitän zur Tour fahren“, sagte Aldag.  sid

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