Volleyball
Ohne den Hauch einer Chance war der TSV Haching München bei den Helios Grizzlys Giesen. Die in diesem Jahr hoch gehandelten Niedersachsen machten beim 3:0 (25:10, 25:10, 25:19) im Wortsinn kurzen Prozess mit den Oberbayern: Das Spiel dauerte nur 58 Minuten. Mit 39 eigenen Ballpunkten unterboten die Hachinger den bisherigen Saison-Negativrekord des ASV Dachau (43 Zähler beim 0:3 gegen Lüneburg). „Der Unterschied war riesig“, gab TSV-Coach Mircea Dudas zu. Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) steht den Hachingern, derzeit Vorletzter, dagegen ein Duell auf Augenhöhe ins Haus: Im Heimspiel gegen Schlusslicht Netzhoppers Königs Wusterhausen soll endlich der erste Saisonsieg gefeiert werden. umb
Am Ende war der VfB Friedrichshafen dann doch eine Nummer zu groß für die WWK Volleys Herrsching. Mit 1:3 (27:29, 20:25, 25:19, 16:25) verloren die Oberbayern das Südderby gegen den VfB Friedrichshafen. Gold-MVP Michal Superlak führte die Häfler zum letztlich überzeugenden Sieg. Herrsching konnte nicht an die starke Leistung der Vorwochen, als man zweimal gegen die Powervolleys Düren gewann, anknüpfen. „Daraus müssen wir lernen“, sagte Geschäftsführer Max Hauser. Cheftrainer Thomas Ranner meinte, dass man nicht geknickt, sonder eher heißer nach Giesen fahren werde. Bei den Helios Grizzlys Giesen steigt am kommenden Mittwoch das Pokalhalbfinale. Im ersten Satz versäumten es die Ammerseer, den Satz frühzeitig zu entscheiden. Im zweiten Durchgang waren Kapitän Dorde Ilic & Co. chancenlos. Im dritten Satz steigerten sich die Hausherren und holten sich den Satz. Im Stile eines angeschlagenen Boxers schlugen die Häfler zurück. Nach 105 Minuten verwandelte Superlak den dritten Matchball für die Bodenseer. ds