DEL2

Dann treffen eben die Verteidiger

von Redaktion

Rosenheim bleibt in der Spitzengruppe, profitiert aber von Ausrutschern der Konkurrenz

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim gehören auch nach dem 18. Spieltag zu den Top-Vier-Vereinen der DEL2, obwohl zwei der letzten drei Spiele verloren gingen. Weil aber die Mitkonkurrenten um die Spitzenplätze ebenfalls patzten und die Rosenheimer am Sonntag in Crimmitschau souverän mit 3:0 siegten, haben sie sich in der Spitzengruppe etabliert.

Von den Top-Sechs-Teams (vor dem Sonntags-Spieltag) gewannen nur die Rosenheimer, alle anderen holten nicht einen einzigen Punkt, und die Partie von Kassel in Weiden wurde wegen einer gebrochenen Glasscheibe abgebrochen. Die Ergebnisse vom Sonntag unterstreichen einmal mehr, wie ausgeglichen Deutschlands zweithöchste Eishockey-Liga ist.

Dass die Rosenheimer in der Tabelle überhaupt so gut platziert sind, kommt bei der Torausbeute der beiden Kontingentstürmer C.J. Stretch (2) und Charlie Sarault (null) doch überraschend. Die Starbulls blieben nach dem 4:3-Siegtreffer gegen Bietigheim durch Jordan Taupert und dem Treffer zum 3:0 am Sonntag von Scott Feser 170 Minuten ohne Stürmertor. Dazwischen lagen zwar drei Starbulls-Tore, die aber allesamt von den beiden Verteidigern Joel Keussen (2) und Max Vollmayer (erster Saisontreffer) erzielt wurden.

Apropos Verteidiger: Die Defensivspieler sind nicht nur treffsicher, sondern erledigen auch hinten ihre Arbeit perfekt, denn Rosenheim kassierte mit 40 Gegentreffern ligaweit die wenigsten Tore. Dazu trägt natürlich auch Torhüter Oskar Auto bei, dem in Crimmitschau in dieser Saison sein zweiter Shutout gelang. Mit seinem inzwischen neunten „Zu-Null-Spiel” im Rosenheimer Trikot hat Autio in der Zweitligahistorie der Starbulls seinen finnischen Landsmann Pasi Häkkinen (8) überholt. HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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