Katharina Schmid landet bald bei der Tournee. © Gindl/dpa
Innsbruck – Die Schanzengleichheit wird endlich Realität: Nach langem Hin und Her ist der Weg für eine Vierschanzentournee der Frauen frei, schon für den Winter 2026/27 ist die Premiere geplant. „Das sind fantastische Neuigkeiten“, sagte Tourneepräsident Manfred Schützenhofer.
Freudig, aber immer noch leicht skeptisch gibt sich Deutschlands Top-Skispringerin Katharina Schmid, die sich besonders für die Einführung bei den Frauen eingesetzt hat. „Schön, wenn das so kommt“, so die 29-Jährige, „ich glaub’s tatsächlich aber erst, wenn‘s so weit ist“.
Zuletzt war eine Frauen-Tournee vor allem am fehlenden Flutlicht in Innsbruck gescheitert. Nun aber einigten sich der Österreichische Skiverband und das Land Tirol auf eine entsprechende Finanzierung. „Toll, dass nun auch dieses letzte Fragezeichen eliminiert wurde. Damit wird die 75. Vierschanzentournee in die Geschichte eingehen“, sagte Schützenhofer.
Nach jetzigem Stand sollen an allen Tournee-Orten die Frauenwettbewerbe am Qualifikationstag der Männer stattfinden. So war es in Garmisch-Partenkirchen bereits bei der Two-Nights-Tour der Frauen.DPA