Macron: Reformen nötig

von Redaktion

Präsident appelliert an Vertrauen der Bürger

Paris – Nach einem Jahr heftiger politischer Krisen hält Frsankreichs Präsident Emmanuel Macron an seinen Reformplänen fest. Ergebnisse könnten nicht unmittelbar zu spüren sein, sagte Macron am Silvesterabend in einer TV-Ansprache. Doch das könne nicht bedeuten, auf diese zu verzichten. „Die Regierung wird in den kommenden Monaten die Arbeit fortsetzen müssen, um viele dieser Reformen in unserem täglichen Leben zu verankern.“

Proteste der „Gelbwesten“ hatten Macron Ende 2018 stark unter Druck gesetzt. Ohne sie direkt zu nennen, erklärte der Präsident: „Wir haben nicht aufgegeben, unser Land will eine bessere Zukunft aufbauen.“ Das sei die Lektion von 2018. „Wir wollen die Dinge ändern, um besser zu leben, unsere Ideale zu verteidigen, wir wollen demokratisch, sozial, politisch, wirtschaftlich und ökologisch innovativ sein.“

Die „Gelbwesten“-Krise ist für den einstigen politischen Senkrechtstarter die schwerste in seiner Amtszeit. Zuletzt war er den Demonstranten mit einem milliardenschweren Sozialpaket entgegenkommen.

Macron betonte in seiner Ansprache, das Jahr 2019 sei ein entscheidendes für ihn. „Wir können und müssen es besser machen.“ Er appellierte gleichzeitig an die Bürger, ihr Vertrauen und ihre Hoffnung zu bewahren.

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