Hamburg – Die Zahl der Todesopfer im Gaza-Krieg könnte deutlich höher liegen als bislang angenommen. Laut Forschern des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock sind möglicherweise mehr als 100 000 Menschen in den ersten beiden Kriegsjahren im Gazastreifen gestorben oder getötet worden. Darüber berichtete die „Zeit“ am Montag. Grundlage der Hochrechnung seien Zahlen des von der Terrororganisation Hamas geführten Gesundheitsministeriums in Gaza, Daten einer unabhängigen Haushaltsbefragung sowie Todesmeldungen aus Sozialen Medien. Die Hamas meldete zuletzt 69 756 Todesopfer seit Kriegsbeginn.