Frau meldet angeblichen Messerstecher in Regionalbahn

von Redaktion

Falscher Notruf sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Rosenheim/Bad Endorf – Ein falscher Notruf über eine angebliche Messerbedrohung in einer Regionalbahn hat in der Nacht auf Montag für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Am Montag, 24. November, meldete eine Frau telefonisch, dass eine Zugbegleiterin auf der Fahrt von Bad Endorf nach Rosenheim mit einem Messer bedroht werde. Nach Angaben der Polizei wollte die Anruferin keine näheren Angaben zu ihrer Person machen, da sie nach eigenen Angaben sonst selbst sterben müsste. Die Zugbegleiterin gab jedoch an, dass es zu keiner gegen sie gerichteten Aktion gekommen sei. Die Polizei ging daher von einem „falschen Alarm“ aus.

In der Bahnhofshalle stoppten die Beamten die Anruferin – eine 54-Jährige aus dem Landkreis Erding. Sie wurde wegen Missbrauchs von Notrufen und Vortäuschens einer Straftat angezeigt.

Bereits drei Tage zuvor hatte dieselbe Frau einen weiteren Polizeieinsatz ausgelöst: In der Nacht auf Freitag, 21. November, ließ sie ihren Koffer in der Bahnhofshalle stehen. Während die Polizei mittels Lautsprecherdurchsagen nach dem Eigentümer suchte, befand sich die Frau in einem Schnellrestaurant im Bahnhofsbereich. Die Bundespolizei räumte die Bahnhofshalle und setzte einen Spürhund ein, um das Gepäckstück zu überprüfen. Auch für diesen Einsatz wird sie voraussichtlich einen Gebührenbescheid in Höhe von mehreren hundert Euro erhalten.

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