Wiesbaden – In Deutschland waren im ersten Quartal dieses Jahres weniger Menschen berufstätig als zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen sank im Vergleich zum Vorquartal um 486.000 Personen oder 1,1 Prozent auf 45,6 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Bereinigt um die zum Jahresbeginn üblichen Saisoneffekte bleibt immer noch ein Rückgang um 61.000 Menschen oder 0,1 Prozent. Vom Stellenabbau besonders stark betroffen sind das Produzierende Gewerbe (-2,1 Prozent) und das Baugewerbe (-1,1 Prozent). Deutliche Zuwächse gab es allein im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit: Hier stieg die Zahl der Stellen um 181.000 Stellen (+1,5 Prozent).