Waldkraiburg – „Sechs Stimmen, das ist der Hammer. Ich bin geflasht.“ So die erste Reaktion von Jürgen Zabelt, Vorsitzender des Waldbad-Fördervereins, der sich in der Stadt Waldkraiburg federführend für den Erhalt des Waldbades einsetzt.
Schon beim Bürgerentscheid in Waldkraiburg im Mai dieses Jahres, bei dem das Bürgerbegehren nur um 147 Stimmen am Quorum gescheitert war, war es knapp ausgegangen. Diesmal ging es mit nur sechs Stimmen Mehrheit noch knapper aus. Aus Sicht von Zabelt zeigen diese Resultate, dass „man es wirklich so oder so sehen kann“.
Für den Waldbad-Förderverein ändere sich mit dem Votum nicht viel, findet er . „Wir haben immer gesagt, wir machen weiter, so lange das Waldbad steht. Natürlich beflügelt uns das Ergebnis.“
Die Verantwortlichen in der Stadt müssten nun schauen, „wie es weiter gehen kann.“
Für Zabelt ist klar: „Der Erhalt eines Freibades wurde vom Stadtrat immer zugesichert.“ Wenn es kein neues Bad gebe, rechnet er deshalb damit, dass der Stadtrat alles tut, um das Waldbad zu sanieren.hg