Maitenbether Wattkrone nach Kalteneck entführt

von Redaktion

Team Thomas Steinacker/Josef Emberger gewinnt 17. Meisterschaft – Unglaubliches Novum in Vereinsgeschichte verzeichnet

Maitenbeth – Aufgrund des anhaltenden Wirtshaussterbens, von dem auch Maitenbeth massiv betroffen ist, hat sich die Fußballabteilung des FC Maitenbeth dazu entschlossen, die 17. Maitenbether Wattmeisterschaft im Vereinsheim abzuhalten und hat damit großen Erfolg gehabt.

36 Mannschaften sind an 18 Tischen im voll besetzten Vereinsheim in Straßmaier angetreten, um sich die Königswürde für ein Jahr zu sichern. Darunter waren auch 12 Damen, davon vier reine Damenteams, die sich aber dieses Mal nicht ganz vorne platzieren konnten. Die ganze kulinarische Versorgung war von der Fußballabteilung besten organisiert. Das Turnier wird jetzt seit über zehn Jahren zugunsten der FCM-Fußballjugend ausgetragen, welcher die Hälfte des Einsatzes zur freien Verfügung gestellt wird. Es geht als in erster Linie nicht um große Gewinne, sondern um ein paar Stunden Spaß und Unterhaltung.

Bei den Platzierungen gab es in der nun über zehnjährigen Geschichte des Turniers ein fast unglaubliches Novum. Die ersten drei Plätze hatten alle dieselbe Punktzahl von 259 Punkten. So musste die höchste erzielte Punktanzahl in einer der drei Runden über Platz 1, 2 und 3 entscheiden.

Gleiches galt dann auch noch für die Plätze 4 und 5, die beide 257 Punkte erzielten. Das bedeutet also, dass die Plätze 1 bis 5 lediglich ein einziges Spiel trennte.

Sieger wurde das Team Thomas Steinacker/Josef Emberger aus Kalteneck (259 Punkte/99 höchste Punktzahl) vor Bernhard Grassl/Andreas Wilhelm aus Maitenbeth (259/97) und den Titelverteidigern Martin Kreuzmayr/Bernhard Oswald aus Vaterstetten/Johanniskirchen (259/94).

Auf Platz 4 folgte das Team Johannes Dichtler/Sebastian Dichtler aus Maitenbeth (257/97) vor Konrad Grassl/Josef Baumgartner aus Maitenbeth (257/95). Die zweite Hälfte des Einsatzes wurde im Rahmen von 10 Geldpreisen komplett ausgeschüttet, der erste Preis betrug 100 Euro.

Das Turnier klang mit einem gemütlichen Beisammensein bis tief in die Nacht hinein aus, einige konnten gar nicht mehr genug bekommen und spielten auch nach Turnierende noch munter weiter.rl

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