Noch bevor er mit den Beatles berühmt wurde, mopste Paul McCartney (heute 78) eine Decke – und entschuldigte sich Jahrzehnte später dafür. Dieser Entschuldigungsbrief wird nun in London versteigert. Die Geschichte beginnt 1958: Paul McCartney und sein Freund und späterer Beatles-Bandkollege George Harrison machten per Anhalter Urlaub in Wales. Im Ort Halech durften sie bei einem Bauernhof ihr Zelt aufschlagen. Wegen eines nächtlichen Wolkenbruchs zogen sie ins Haus um – und blieben eine Woche, freundeten sich mit dem Sohn der Familie Brierley an. Als sie im folgenden Jahr zurückkehrten, ließen sie die Decke mitgehen. 30 Jahre später entschuldigte sich McCartney handschriftlich bei Irene Brierley, nachdem sie ihn scherzend an die Decke erinnert hatte. „Liebe Frau Brierley (Irene), Ihr Brief hat mich endlich erreicht und es tut mir leid, von meiner ,Schuld‘ zu hören“, schrieb der Ex-Beatle 1989. „Ich erinnere mich gut an den Spaß, den wir in Harlech hatten, und hoffe, dass der beigefügte Scheck unsere Geldstreitigkeiten löst.“ Dazu legte er einen Scheck über 30 Pfund (heute 35 Euro) – sein handschriftlicher Brief soll nun mindestens 3000 Pfund bringen.
Der Milliardär Petr Kellner ist bei einem Hubschrauberabsturz im Alter von 56 Jahren ums Leben gekommen. Er galt als reichster Tscheche. Zu dem Unglück kam es bereits am Samstag bei einer Helikopter-Skitour nahe dem Knik-Gletscher in Alaska, wie US-Behörden am Montag mitteilten. Bei dem Absturz starben vier weitere Menschen, darunter der Pilot. Die Ursache war noch unklar. Die Beisetzung Kellners soll im engsten Familienkreis erfolgen. In Deutschland wurde er mit seinem Investment in das Lausitzer Braunkohlerevier bekannt. Sein Vermögen wurde von „Forbes“ auf 15 Milliarden Euro geschätzt.
Die Triathletin Anne Haug hilft sich in der Corona-Krise mit Durchhaltestrategien aus dem Sport. „Man darf sich das Rennen nicht als Großes Ganzes vorstellen. Das wäre für den Kopf zu viel“, erklärte die Ironman-Weltmeisterin auf „Bayern 2“. Stattdessen teile sie sich die Zeit in „schöne kleine Häppchen“ auf. Das lasse sich auch auf die Corona-Pandemie übertragen. Auch wenn man manchmal das „Big Picture“ (Gesamtbild) nicht sehe, müsse man Vertrauen darauf haben, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen, und von Woche zu Woche denken.