IN KÜRZE

von Redaktion

Der Krankentransport war streng bewacht. © Gateau/dpa

Der tote Wal wird begutachtet. © Golejewski/dpa

Dänemark will Timmy doch obduzieren

Anholt – Die dänischen Behörden wollen den Kadaver des als „Timmy“ bekannten Buckelwals vor der Insel Anholt entfernen und eine Obduktion ermöglichen. Das Tier liege an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und werde dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören, hieß es von der dänischen Umweltbehörde zur Begründung. „Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, die es gleichzeitig ermöglicht, eine Obduktion durchzuführen und wertvolle wissenschaftliche Proben für Forschungszwecke zu sichern“, so Jane Hansen von der Umweltbehörde. Die Bergung des Wals, der laut eines Experten ein Weibchen gewesen sein soll, die Obduktion und die Probeentnahme übernehmen den Angaben zufolge dänische Forscher und Tierärzte.

Thailand streicht 60-Tage-Visafreiheit

Bangkok – Schlechte Nachrichten für Thailand-Fans: Das Königreich schafft die erst vor zwei Jahren eingeführte 60-tägige visafreie Einreise für Touristen wieder ab. Das Kabinett beschloss eine Rückkehr zu den früheren Einreiseregeln. Künftig dürfen Besucher aus 54 Ländern – darunter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – wieder nur noch 30 Tage ohne Visum im Land bleiben. Behörden beklagten vermehrt Fälle von Ausländern, die die langen Aufenthaltsmöglichkeiten genutzt hätten, um illegal Geschäfte zu betreiben oder dauerhaft im Land zu leben.

Ebola-Patient in Charité eingetroffen

Berlin – In der Berliner Charité läuft die Betreuung des in der Nacht aufgenommenen US-Amerikaners mit einer Ebola-Infektion an. Die Ärzte und Pflegekräfte kümmerten sich jetzt um die medizinische Diagnostik und Versorgung, hieß es in einer Stellungnahme des Bundesgesundheitsministeriums und der Charité. „Zum jetzigen Zeitpunkt äußern wir uns nicht zum Gesundheitszustand des Patienten.“ Er befindet sich in der besonders geschützten Sonderisolierstation. Auch fünf seiner Familienmitglieder sollen nun auf die Station kommen. Der Mann hatte sich im Kongo mit dem Virus infiziert.

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