BÖRSE

Zollquerelen belasten den Dax

von Redaktion

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat die Börsenkurse am Mittwoch wieder gedrückt. Nach einem Vortag ohne bedeutende Nachrichten von der Zollfront wurden die Anleger abermals verunsichert. Der Leitindex Dax sank im Tagestief um mehr als 1 Prozent bis unter die Marke von 13 100 Punkten, dann griffen einige mutige Anleger wieder zu. Der Dax ging schließlich 0,48 Prozent tiefer bei 13 158,14 Zählern aus dem Handel. US-Präsident Donald Trump drohte für den Fall einer ausbleibenden Einigung wieder mit höheren Strafzöllen, während China verärgert auf US-Bestrebungen zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong reagierte. Eine „Menschenrechts- und Demokratieverordnung“ des US-Senats belastete das Verhältnis mit China zusätzlich. Unter den Einzelwerten geriet der Kurs von Wirecard ein weiteres Mal wegen Zweifeln an den Bilanzierungspraktiken unter Druck. Im Zuge dessen schwächelte in Deutschland die Autobranche. Die Papiere von Continental verloren 1,5 Prozent, während es bei VW um 1 Prozent abwärts ging. Ein weiterer großer Dax-Verlierer waren wegen drohender Streiks die 2,5 Prozent schwächeren Lufthansa-Aktien. Mit einem siebenprozentigen Abschlag hielten die Aktien von Rheinmetall die rote Laterne im MDax.

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