IN KÜRZE

Kein russisches Gas an neuen LNG-Terminals Nestlé baut neue Fabrik in der Ukraine

von Redaktion

Über die neuen Importterminals für Flüssiggas (LNG) soll vorerst kein Gas aus Russland eingeführt werden. Das sagten Sprecher der für die Belieferung der Anlagen in Wilhelmshaven und Brunsbüttel zuständigen Unternehmen RWE, Uniper und VNG am Montag. Das Flüssiggas wird aus den USA, Nord- und Westafrika und dem Nahem Osten kommen. Die Bundesregierung hatte infolge des Ausbleibens russischer Gaslieferungen über Pipelines im Eiltempo den Bau von Importterminals für LNG vorangetrieben. Am Samstag soll nun die erste Anlage in Wilhelmshaven feierlich eröffnet werden, die in Brunsbüttel soll bald folgen.

Nestlé hat den Bau einer neuen Nudelfabrik in der Westukraine angekündigt. Das Volumen der Investition beläuft sich auf 40 Millionen Franken (umgerechnet rund 41 Mio Euro). Der Nahrungsmittelkonzern aus der Schweiz baut die Fabrik in der im Westen der Ukraine gelegenen Oblast Wolyn. In der gesamten Region will Nestlé damit 1500 Personen beschäftigen. Die Fabrik in der Nähe der Ortschaft Smolyhiw soll die Ukraine wie auch den europäischen Markt beliefern. Neben dem weiteren Ausbau des Geschäfts in der Ukraine sei die Investition auch ein Beitrag zur Stützung der Wirtschaft in der Ukraine, hieß es.

Artikel 4 von 7