München – Der weltweite Luxusmarkt schrumpft. Im laufenden Jahr werden voraussichtlich 1,44 Billionen Euro für teure Autos, edles Essen, Jachten oder Gemälde ausgegeben, wie eine Studie der Unternehmensberatung Bain & Company und des italienischen Luxusgüterverbands Fondazione Altagamma prognostiziert. Es wäre der zweite Rückgang in Folge. 2024 waren es noch 34 Milliarden mehr, im Vergleich zu 2025 ergibt sich ein Minus von 54 Milliarden Euro. Der Rückgang ist ungewöhnlich, langfristig wächst der Luxusmarkt. Auch für die Zukunft sagt Bain deutliches Wachstum voraus: Bis 2035 sollen es 2,2 bis 2,7 Billionen werden. Im aktuellen Jahr ist es vor allem der schwächelnde Absatz bei Luxusautos, der für den Rückgang sorgt. Mit 545 Milliarden Euro stehen sie aber immer noch für mehr als ein Drittel der Ausgaben. Für Kunst werden sogar 9 Prozent weniger ausgegeben: 31 Milliarden Euro..