CHIEMGAU

Motor von Rettungsboot gestohlen

von Redaktion

Prien – Gut 40 Mitglieder konnte die Vorsitzende des Priener Windsurfingclubs, Burgi Stadler, bei der Jahreshauptversammlung im Bayerischen Hof begrüßen. In ihrem Bericht betonte sie das große Engagement der Mitglieder. Die Ausrichtung des internationalen SUP-Marathons, des Chiemsee-Cups, des Chiemsee-Inselmarathons, der bayerischen Jugendmeisterschaft und der regelmäßigen Freitagsregatten habe eine aufwändige Organisation verlangt, die hervorragend geleistet und von den Sportlern honoriert worden sei. Dank der engagierten Jugendarbeit insbesondere von Jugendtrainer Rolf Huber und Jugendleiter Sebastian Stadler sei es gelungen, zahlreiche Kinder und Jugendliche für den Regattasport zu gewinnen und bereits Erfolge einzufahren. Leider sei in der Nacht auf Faschingsdienstag von einem der beiden Rettungsboote des Clubs auf dem Vereinsgelände der Motor gestohlen worden. Ein Täter habe bisher nicht ermittelt werden können. Die Polizeiinspektion Prien bestätigte auf Nachfrage, dass die Ermittlungen in diesem Fall noch nicht abgeschlossen sind. Der oder die Täter hatten alle Kabel und Schläuche des 50 PS starken, etwa zehn Jahre alten Honda-Motors einfach abgezwickt. Die Anschaffung eines neuen Rettungsbootes sei unumgänglich und könne wegen der in den vergangenen Jahren gebildeten Rücklagen weitgehend finanziert werden, erläuterte die Vorsitzende in der Versammlung.. Der Verein wird Stadler zufolge rund 18 000 Euro investieren müssen. Sportwart Fredi Dillmann konnte auf Erfolge der Priener Regattasurfer verweisen. Herausragend war das Bundesligateam mit Toni Stadler, Stephan Hecker und Frank Spöttel, die vor Wilhelmshaven bei schwierigen und ungewohnten Bedingungen zum siebten Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Raceboardsurfer gewinnen konnten. Die Nachwuchsgruppe erreichte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am Wannsee in Berlin gute Ergebnisse. Selina Horber wurde Dritte in der Klasse U 19, Edi Burger Vizemeister U 13 und Amelie Huber war in dieser Wertung bestes Mädchen. Schatzmeister Bernd Faber konnte feststellen, dass im vergangenen Jahr ein Gewinn erzielt werden konnte, der aber wegen der Anschaffung des neuen Rettungsbootes bereits wieder mehr als aufgezehrt sei. Außerdem stünden zur Finanzierung des Jugendsports erhebliche Ausgaben an, für die auf Rücklagen zurückgegriffen werden müsse. Katrin Stadler stellte noch ein Konzept für eine Lockerung des seit 39 Jahren bestehenden strikten Hundeverbots auf dem Clubgelände vor. Es sah strenge Auflagen und Regeln vor und sollte auf zunächst drei Monate begrenzt werden. Grund für den Antrag war unter anderem, dass Familien mit surfinteressierten Kindern dem Club fernblieben, da sie den eigenen Hund nicht alleine zu Hause lassen wollten. Nach einer Diskussion wurde der Antrag aber mit Mehrheit abgelehnt. re/db

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