Edling – Harmonisch ist die Aufstellungsversammlung bei der Edlinger CSU verlaufen. Einstimmig wurde Matthias Schnetzer zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Im Mittelpunkt der Versammlung stand auch die erfolgreiche Benennung von 18 Kandidaten für den Edlinger Gemeinderat. In einer gut organisierten Vorarbeit waren alle Listenplätze sorgfältig festgelegt worden und wurden unter der Leitung von Bezirksrat Sebastian Friesinger als Block einstimmig befürwortet. Dass außer den offiziellen Bewerbern sich auch nahezu alle Verbandsmitglieder aktiv an der Versammlung in der Harter Schloßstube beteiligten, symbolisiert eine ebenso geschlossene wie seit vielen Jahren angewachsene Verbundenheit. Der 54-jährige Matthias Schnetzer ist in Wasserburg geboren, wohnt aber schon immer im Ortsteil Hart der Gemeinde Edling auf dem Schloss seiner Eltern. Schnetzer ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen, und seit seiner Jugend aktiv im Feuerwehrdienst sowie Mitglied bei nahezu allen Edlinger Ortsvereinen. Seit jeher am Weltgeschehen interessiert und durch die kommunalpolitischen Fußstapfen seines Vaters als langjähriger Bürgermeister von Edling motiviert, startete er seine kommunalpolitische Laufbahn als Mitglied der Jungen Union. Seit dem Jahr 1999 im Gemeinderat, schaffte Matthias Schnetzer bereits drei Jahre später den Aufstieg zum zweiten Bürgermeister. Schnetzer blickt auf eine zwei Jahrzehnte lange Dienstzeit als Kommunalpolitiker zurück und ist seit nunmehr zwölf Jahren hauptamtlicher Bürgermeister. Neben seinen erweiterten Kommunalaufgaben als Vorsitzender der Mittelschulverbandsversammlung, des Finanzausschusses sowie des Bau- und Umweltausschusses ist Schnetzer als Mitglied im Kreistag tätig. „Mit der Gewissheit, dass ich mich uneingeschränkt auf den Rückhalt meiner Familie verlassen kann, war es für mich eine anstrengende aber auch schöne Zeit“, so Schnetzer. Ebenso lobte er „die über viele Jahre hinweg bemerkenswert gute Zusammenarbeit“ im Gemeinderat. Nach seiner Einschätzung „wurde die richtige Weichenstellung immer im kollegialen Einvernehmen geregelt, nicht überstürzt gehandelt und notfalls frühzeitig gegengesteuert“. Er nehme das in ihn gesetzte Vertrauen nicht auf die leichte Schulter und werte die erhoffte Wiederwahl als Bestätigung seiner angestrebten Grundsatzziele, so Schnetzer. Edling mit Weitblick attraktiv zu erhalten bleibe für ihn ein ebenso wichtiges Anliegen wie der hohe Stellenwert von Schule, Kindergarten und Kinderbetreuung sowie Förderung der Vereine, Jugend und Senioren. Dazu komme die Lösung verkehrspolitischer Probleme. „Das sind – neben einer dringend notwendigen Unterführung der B304 für Fußgänger und Radfahrer – die bekannten Problemsituationen von Brandstätt und Staudham“. Im Sinn von transparenter Offenheit und Bürgernähe steher er den Edlinger Wählern für alle Fragen zur Verfügung. Für die Kandidatenliste für den Edlinger Gemeinderat haben sich sowohl langjährige Gemeinderäte als auch neue Bewerber persönlich vorgestellt. Zur Wiederwahl angetreten sind: Rudolf Adler, Stefan Färber, Elfriede Fichtl-Huber, Jakob Berger, Georg Berndl, Stefan Schweitzer und Martin Westner.