Bad Aibling – „Grießnockerlaffäre“ heißt die neueste und vierte Buch-Verfilmung der Erfolgsautorin Rita Falk. Beim Bundesstart der bayerischen Komödie war auch in Bad Aibling „großes Kino“ geboten. Zusätzlich „befeuert“ wurde das Publikumsinteresse beim Filmstapellauf in der Kurstadt durch die Anwesenheit der Autorin, die von Schauspieler Castro Dokyi Affum begleitet wurde.
Im Foyer des Aibvision-Filmtheaters scharten sich viele Besucher um die beiden Stargäste, die bereitwillig alle Autogrammwünsche erfüllten. Rita Falk signierte zudem zahllose Bücher und war auch für „Selfies“ zu haben. Vor der Filmvorführung stellte dann Organisatorin Andrea Hailer im vollen Kinosaal 1 die Autorin und den Schauspieler vor.
Rita Falk nahm die am häufigsten gestellte Publikumsfrage gleich vorweg: „Ich werde jedes Mal nach meinem Lieblingsfilm gefragt. Das ist immer der aktuelle“, erklärte sie schmunzelnd. Der aus Ghana stammende Castro Dokyi Affum singt im Film als „Buengo“ ein Gstanzl und bekannte dazu: „Damit hatte ich anfangs große Schwierigkeiten, denn der Takt ist ziemlich anders als in meiner heimatlichen Musik.“
Im Gespräch mit unserer Zeitung verriet die Autorin (sie hat bisher neun Bücher geschrieben), dass im September die Dreharbeiten für die fünfte Verfilmung beginnen – diesmal für „Sauerkrautkoma“.
Noch weitaus größer als im Kinozentrum war der Publikumsandrang auf dem B&O- Campus. Dort erlebten rund 750 Kinofans (einschließlich Zaungäste) nach einer ausgiebigen Autogrammstunde die Open-Air-Aufführung des Films. Auf mitgebrachten Liegestühlen, Decken, Klappstühlen, Bierbänken oder Campingsesseln und teilweise mit Picknick-Accessoires ausgestattet genossen sie bei traumhaften „Sommernachts-Bedingungen“ den heiter-kauzigen Film und hatten viel Spaß.
Im Mittelpunkt des Leinwandgeschehens steht erneut Kommissar Franz Eberhofer, der diesmal sogar unter Mordverdacht gerät – wurde doch sein verhasster Vorgesetzter Barschl nach einer feucht-fröhlichen Hochzeitsfeier mit Eberhofers Messer erstochen. Zudem hat Franz mit privaten Problemen zu kämpfen: Omas Jugendliebe Paul ist erschienen, hat sich im Haus breit gemacht und verträgt nur Grießnockerlsuppe.
Mehr von der spannend-humorigen Handlung soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Aus Aiblinger Sicht kann von einem überaus erfolgreichen Filmstart gesprochen werden – zusammen mit der Spätnachmittagsvorstellung im Kino erlebten rund 1000 Besucher in der Kurstadt den Bundesstart der „Grießnockerlaffäre“. bjn