Bad Aibling – Der Einladung zur Gemeindeversammlung der evangelischen Kirche am Martin-Luther-Hain waren zahlreiche Gemeindeangehörige gefolgt. Dem Kirchenvorstand sei es wichtig zu wissen, was die Gemeindeglieder bewege – auch um Betriebsblindheit zu vermeiden, so Ulf Vogel, Vertrauensmann und Sprecher des Gremiums, in seiner Moderationsansage.
Er zeigte sich dankbar für ein reges und lebendiges Gemeindeleben und erinnerte an einige Höhepunkte der vergangenen Monate, etwa die Einführung des neuen Pfarrers Markus Merz, das Kindergarten- und Gemeindefest, eine Fahrt nach Coburg zur Reformations-Ausstellung, die erfolgreichen Veranstaltungen im Rahmen des Reformationsjubiläums und die gute Zusammenarbeit mit der katholischen Stadtkirche und Pfarrer Georg Neumaier.
Dass das Gemeindeleben und die Ansichten zu bestimmten Modalitäten in Gottesdiensten und Veranstaltungen viele Facetten haben, machten die Anfragen und Anregungen der Teilnehmer deutlich. Da ging es unter anderem um die Würdigung der Friedensdekade und die Einladung zum monatlichen Friedensgebet in der Christuskirche, das Entzünden von Kerzen im Gedenken an Verstorbene sowie das Aushängen entsprechender Sterbebilder, die Austeilungsordnung beim Abendmahl und die Frage „Saft oder Wein?“, Begrüßungszettel und deren Inhalt zu Beginn jedes Gottesdienstes und die Gestaltung von Geburtstagsbesuchen.
Bei manchen Ansagen wurde deutlich, dass es unter den Teilnehmern durchaus verschiedene Meinungen gab. Auch das ein Zeichen einer wachen und kreativen Gemeinde. Die Erläuterungen der Hauptamtlichen zu dem einen oder anderen Punkt waren da durchaus hilfreich. Der Kirchenvorstand, so die Zusicherung, werde sich in den nächsten Sitzungen mit den Anliegen der Gemeindeversammlung beschäftigen.
Pfarrer Markus Merz wies auf die geplante Umgestaltung des Eingangsbereichs und des Zugangs zum Pfarrbüro im Bad Aiblinger Gemeindehaus hin.
Angesichts der im kommenden Jahr anstehenden Kirchenvorstandswahlen am 23. Oktober erging die Bitte, sich Gedanken über Kandidatenvorschläge oder eine eigene Kandidatur zu machen.
Der Ausblick auf das kommende Jahr enthielt unter anderem auch eine Festansage: Der 100. Geburtstag der Orgel in der evangelischen Christuskirche soll mit einer Festwoche vom 22. bis 29. April gefeiert werden.
Mit dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben dich“ schloss die Veranstaltung. sl